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Lokales Dresden bilanziert Dürreschäden
Dresden Lokales Dresden bilanziert Dürreschäden
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18:27 20.09.2018
Die Dresdner Grünen wollen Investoren per Satzung zu Dachbegrünungen verpflichten. Quelle: Volkmar Heinz
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Dresden

Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen (Bündnis 90/Die Grünen) hat eine Schadensbilanz für den extrem heißen und trockenen Sommer angekündigt. „Wir werden vieles aber erst sehen, wenn die Bäume im Frühjahr austreiben“, erklärte sie in einer aktuellen Stunde vor dem Stadtrat, die sich auf Antrag der Grünen mit den Auswirkungen von Hitze und Trockenheit auf die Stadtentwicklung befasste. So forderte Wolfgang Deppe, Umweltexperte der Grünen, eine Begrünungssatzung für Bauvorhaben. In dieser sollte geregelt werden, in welchem Umfang Investoren durch Fassaden- oder Dachbegrünungen oder die Begrünung von Innenräumen einen Beitrag für das Stadtklima leisten müssen. Deppe erklärte, der diesjährige Sommer sei der heißeste seit Menschengedenken gewesen.

Holger Zastrow, Vorsitzender der Fraktion FDP/Freie Bürger, entgegnete, es gebe erst seit 1934 Aufzeichnungen über die Temperatur in Dresden. „Ich verstehe die Traurigkeit nicht, die die Grünen verbreiten, nur weil mal die Sonne scheint.“ Hendrik Stalmann-Fischer (SPD) bekundete, die Sozialdemokraten würden sich für 1000 zusätzliche Straßennbäume einsetzen.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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