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Lokales Dresden-Pass bricht alle Rekorde
Dresden Lokales Dresden-Pass bricht alle Rekorde
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14:26 18.12.2017
Das Sozialticket bietet den Inhabern Rabatte für die Fahrkarten. Quelle: Archiv
Dresden

Die Zahl der Dresden-Pass-Inhaber liegt auf Rekordniveau. Wie die Sozialverwaltung auf Anfrage der DNN mitteilte, waren zum 30. September 27 161 Personen im Besitz eines Dresden-Passes. Im vergangenen Jahr lag diese Zahl noch bei 26 210 Personen. Den Dresden-Pass können Dresdnerinnen und Dresdner mit geringem Einkommen beantragen. Der Pass bietet Vergünstigungen wie das Sozialticket, ermäßigten Eintritt in kommunale und staatliche Einrichtungen oder einen kostenlosen Ferienpass.

Mit verantwortlich für die Rekordzahlen ist der Zuzug von Asylbewerbern nach Dresden. Zum 30. September waren den Angaben der Verwaltung zufolge 3201 Leistungsberechtigte nach dem Asylbewerber-Leistungsgesetz im Besitz eines Dresden-Passes. Dabei handelt es sich um Asylbewerber, über deren Antrag noch nicht entschieden ist. Da die Stadt Ende September 3560 Asylbewerber in städtischen Unterkünften untergebracht hatte, war fast jeder Migrant im Besitz des Dresden-Passes. Wieviele Asylberechtigte und anerkannte Flüchtlinge einen Dresden-Pass besitzen, wird nicht gesondert erfasst.

Eine zentrale Leistung des Dresden-Passes ist das Sozialticket. Es bietet den Inhabern Ermäßigungen für den Öffentlichen Personennahverkehr. So werden Abo-Monatskarten mit 50 Prozent rabattiert und Bar-Monatskarten sowie 4er-Karten mit 25 Prozent. Zum 30. September verfügten 15 431 Menschen über ein Sozialticket. 14 445 von ihnen hatten eine Abo-Monatskarte und 986 Personen eine Bar-Monatskarte. Zusätzlich wurden im September 1004 4er-Karten im Rahmen des Sozialtickets erworben, so die Verwaltung.

Auch beim Sozialticket hat sich der Zuzug von Migranten auf die Zahlen ausgewirkt – 1615 Asylbewerber befinden sich im Besitz einer Abo-Monatskarte. Zur Nutzung der Barmonatskarten durch Asylbewerber hat die Verwaltung keine Statistiken vorliegen.

Der Stadtrat hatte im Doppelhaushalt 1,47 Millionen Euro pro Jahr für das Sozialticket eingeplant. Wegen des hohen Zuspruchs reichen diese Mittel in diesem Jahr bei weitem nicht aus, es fällt ein Mehrbedarf von rund 771 000 Euro an. Diesen kann die Sozialverwaltung aber dank ungeplanter zusätzlicher Einnahmen decken.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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