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Lokales Dresden: Neues Narrenhäusel nimmt nächste Hürde
Dresden Lokales Dresden: Neues Narrenhäusel nimmt nächste Hürde
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08:36 10.03.2016
Frank Wießner
Frank Wießner Quelle: DNN Archiv
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Dresden

 Der Wiederaufbau des Narrenhäusels am Brückenkopf der Augustusbrücke hat die nächste Hürde genommen. Nach dem Ausschuss für Stadtentwicklung und Bau hat am Montagabend auch der Finanzausschuss den Wiederaufbauplänen zugestimmt. Nach Plänen der SPD-Fraktion soll die Stadt die zum Wiederaufbau benötigten Grundstücke für eine Nutzungsdauer von 60 Jahren ausschreiben.

Der Bauunternehmer Frank Wießner, der das Narrenhäusel wiederaufbauen möchte, begrüßt gegenüber DNN das Bekenntnis der beiden Ausschüsse und hofft auf ein positives Votum des Stadtrates, der bei diesem Thema das letzte Wort hat. „Wir werden das Narrenhäusel in traditioneller Handwerkskunst errichten“, kündigte er an. Kastenfenster und Biberschwanzziegel auf dem Dach seien ebenso geplant wie Kalkfarbe für die Fassade. „Wir werden so bauen wie vor 100 Jahren“, so Wießner. Der Putz werde von Hand aufgebracht, es entstünde ein authentisches Bauwerk.

Für die Nutzung hat Wießner klare Vorstellungen: Im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss soll ein Ausflugslokal entstehen, in dem unter anderem das „Narrenhäusel-Bräu“ gebraut wird. Die zweite Etage bleibe Büros vorbehalten, in der dritten und im Dachgeschoss sollen Wohnungen entstehen.

Nach 60 Jahren werde die Stadt vertraglich geregelt Eigentümer des Gebäudes. „Es soll ein Haus für die Dresdner werden und öffentlich zugänglich sein“, verspricht Wießner.

Von Thomas Baumann-Hartwig