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Lokales Neuer Turm am Ferdinandplatz soll kleiner ausfallen
Dresden Lokales Neuer Turm am Ferdinandplatz soll kleiner ausfallen
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20:35 08.02.2019
Der Hochpunkt des Verwaltungszentrums soll 43 Meter hoch werden. Quelle: Barcode Architects
Dresden

Kompromiss beim Hochpunkt für das Verwaltungszentrum auf dem Ferdinandplatz: Der Turm soll 43 Meter hoch werden. Das hat der Ausschuss für Stadtentwicklung und Bau am Freitagnachmittag auf einer Sondersitzung empfohlen. Beschließen muss der Stadtrat in einer Woche, weil Linke-Baupolitiker Tilo Wirtz das Thema ins Parlament gehoben hat. „Wir lassen uns nicht unter Zeitdruck setzen. Die Fraktion soll diese wichtige Frage entscheiden“, begründete Wirtz seinen Antrag.

Das Stadtplanungsamt hatte im Bebauungsplan einen Turm mit 60 Metern Höhe vorgeschlagen. Dieser Plan war höchst umstritten. Der Turm würde von mehreren Standorten im Stadtgebiet aus die Blickbeziehungen auf Frauenkirche, Rathausturm und Kreuzkirche stören, monierten die Kritiker. Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) legte als Kompromissvorschlag einen 50 Meter hohen Turm vor und bat den Ausschuss inständig, einen Beschluss zu treffen. Ob mit Hochpunkt oder ohne – Hauptsache, die Thematik werde nicht weiter verzögert. Sonst gerate das Vorhaben in Verzug und könne nicht rechtzeitig realisiert werden.

CDU-Bauexperte Gunter Thiele brachte einen weiteren Änderungsvorschlag ein: Der Turm soll nur 43 Meter hoch werden. „Hochpünktchen“, bezeichnete Johannes Lichdi (Grüne) den Kompromiss, der von den baupolitischen Sprechern Thomas Löser (Grüne) und Hendrik Stalmann-Fischer (SPD) gelobt wurde.

Wirtz, entschiedener Kritiker von Hochhäusern im Allgemeinen und des Turms auf dem Ferdinandplatz im Speziellen, erklärte: „Jeder Meter, den der Turm kleiner wird, macht es besser.“ Gleichwohl solle mit dem Hochpunkt ein Fremdkörper in die Stadtsilhouette eingepflanzt werden.

Er bleibe dabei: Das neue Verwaltungszentrum müsse sich am 38,6 Meter hohen Neuen Rathaus orientieren. Ein 43 Meter hoher Turm sei Schadensbegrenzung, aber keine Stadtgestaltung.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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