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Lokales Dresden: Hochwasserschutz an der Weißeritz fertig gestellt
Dresden Lokales Dresden: Hochwasserschutz an der Weißeritz fertig gestellt
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16:49 13.05.2020
Vorwarnungen bei Hochwassergefahr an der Weißeritz sind wegen der hohen Fließgeschwindigkeiten nur kurzerhand möglich. Quelle: Dietrich Flechtner
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Dresden

Sachsens Umweltminister Wolfram Günther (Grüne) und Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) haben am Mittwoch offiziell die Hochwasserschutzmaßnahmen an der Weißeritz abgeschlossen. Zukünftig können bei Hochwasser nun bis zu 400 Kubikmeter Wasser pro Sekunde abfließen, ohne dass der Fluss über die Ufer tritt.

„Die Weißeritz hat im August 2002 weite Teile Dresdens unter Wasser gesetzt. Nun haben wir gemeinsam mit der Stadt einen überdurchschnittlich guten Schutz der Stadtteile entlang des Flusses erreicht“, so Günther.

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37 Millionen für den Flutschutz

Zu den wesentlichen Maßnahmen gehörten der Abbau von Sohlschwellen sowie anderen Vertiefungen, um ein einheitlicheres Gefälle zu schaffen und die Durchgängigkeit zu verbessern. Zudem wurden Böschungen und Hochwasserschutzwände errichtet oder erneuert. Besonders schwierig gestaltete sich der so genannte Weißeritzknick: Hier wurde das Flussbett um 15 bis 20 Meter verbreitert.

Die Bauarbeiten begannen im September 2009 und erfolgten auf einer Länge von rund 4,7 Kilometern. Insgesamt wurden 37 Millionen Euro in den Hochwasserschutz entlang des Elbezuflusses investiert.

Wegen der hohen Fließgeschwindigkeiten bestehen bei Hochwassergefahr an der Weißeritz nur kurze Vorwarnzweiten. Beim Augusthochwasser 2002 hatte der Fluss Schäden von rund 250 Millionen Euro verursacht.

Von DNN

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