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Lokales Fahrrad-Demo gegen A 4-Ausbau in Dresden
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Dresden: Fahrrad-Demo auf der Autobahn gegen A 4-Ausbau

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20:18 03.06.2021
Die A4 bei Dresden zählt zu den am meisten befahrenen Autobahnen in Ostdeutschland.
Die A4 bei Dresden zählt zu den am meisten befahrenen Autobahnen in Ostdeutschland. Quelle: Dietrich Flechtner
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Dresden

Im Rahmen eines bundesweiten Aktionstages des Bündnisses „Wald statt Asphalt“ rufen die Initiatoren von Ende Gelände Dresden und Fridays for Future Dresden am Sonntag, 6. Juni, zu einer Fahrrad-Demo gegen den Ausbau der Autobahn 4 auf. Interessierte treffen sich um 13.30 Uhr am Bahnhof Dresden-Neustadt.

Der Demonstrationszug will am Sankt-Pauli-Friedhof vorbei zur Autobahnabfahrt Dresden-Neustadt fahren. Dort soll es auf der Abfahrtsrampe direkt neben der Autobahn eine Zwischenkundgebung mit Redebeiträgen geben. Gegen 16 Uhr wird die Demonstration wieder am Bahnhof Neustadt enden.

Autobahn-Demo nicht zugelassen

Hintergrund des Protests ist der achtspurige Ausbau der A 4 in Dresden, den der Freistaat gemäß des Bundesverkehrswegeplans nun in Auftrag gegeben hat. Ursprünglich sollte der Fahrradkorso über einen Abschnitt der Autobahn fahren. Die Route wurde den Veranstaltern zufolge jedoch nach Gesprächen mit der Versammlungsbehörde und der Polizei Dresden nicht zugelassen.

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Ferdinand Zierlitsky von Ende Gelände Dresden erklärt dazu: „Dass es nicht – wie ursprünglich geplant – möglich ist, über einen Abschnitt der A4 zu fahren, zeigt klar, wie sehr der motorisierte Individualverkehr von der Politik bevorzugt wird. Es geht uns mit dieser Aktion keineswegs darum, Verkehrschaos zu verursachen, sondern darum, gegen die verfehlte Verkehrspolitik der Bundesregierung zu protestieren.“ Es sei zudem sinnlos, in zukunftslosen motorisierten Individualverkehr zu investieren und dabei wichtige Ressourcen zu verschwenden.

Emilia Schulz von Fridays for Future Dresden ergänzt: „Wir kämpfen weiter gegen den Ausbau der A4, der ein Schritt zurück in der schon längst überfälligen Verkehrswende wäre. Am Sonntag werden wir für eine nachhaltige Mobilität demonstrieren und fordern von der Politik, für sichere Fahrradwege und einen kostenlosen, gut ausgebauten ÖPNV zu sorgen.“

Von as