Dresden: Anteilseigner stimmen für Fusion von Enso und Drewag
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Lokales Dresden: Der Weg ist frei für den Energiegiganten
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Dresden: Anteilseigner stimmen für Fusion von Enso und Drewag

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13:28 24.11.2020
Die handelnden Akteure bei der Fusion: Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert, KBO-Chef Mike Ruckh und Vorstandsvorsitzender Dr. Frank Brinkmann.
Die handelnden Akteure bei der Fusion: Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert, KBO-Chef Mike Ruckh und Vorstandsvorsitzender Dr. Frank Brinkmann. Quelle: Oliver Killig
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Dresden

Breite Zustimmung auf der Gesellschafterversammlung der Kommunalen Beteiligungsgesellschaft mbH an der Energie Sachsen Ost AG (KBO) am Dienstag: Mit 91,47 Prozent haben die kommunalen Anteilseigner die Fusion von Drewag und Enso gebilligt. Damit ist die letzte Hürde auf dem Weg zum Konzern SachsenEnergie GmbH überwunden. Der Stadtrat in Dresden hat bereits am 10. November einstimmig die Fusion gebilligt.

Am 1. Januar 2021 sind die Versorger zum viertgrößten regionalen Versorgungsunternehmen Deutschlands verschmolzen. Der Vorteil für den Mehrheitsaktionär Landeshauptstadt Dresden und zahlreiche Kommunen in der Region, die Anteile halten: Rund 30 Millionen Euro steuerliche Vorteile werden sich pro Jahr ergeben.

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Davon profitieren die Kunden, weil Preiserhöhungen nicht vollzogen werden müssen, wie der Vorstandsvorsitzende Dr. Frank Brinkmann erklärte. Die Quersubventionierung der Dresdner Verkehrsbetriebe AG und der städtischen Bäder GmbH ist durch die Fusion ebenfalls langfristig gesichert.

Von Thomas Baumann-Hartwig