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Lokales Drei Dresdner Seniorenkatzen auf Wohnungssuche
Dresden Lokales Drei Dresdner Seniorenkatzen auf Wohnungssuche
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20:33 08.08.2019
Lilly hat zwar nicht den freundlichsten Blick, ist aber nach kurzer Eingewöhnungszeit eine liebe 18-jährige Seele. Quelle: Fotos (3): Lisa-Marie Leuteritz
Dresden

Als ich das Katzenzimmer von Puffy, Pete und Lilly betrete, schwänzelt mir der Jüngste im Bunde direkt um die Beine. Pete ist zehn Jahre alt und noch ein aufgewecktes kleines Kerlchen. Seine Mitbewohner haben schon einige Jahre mehr auf dem Buckel: Lilly, die auf der Fensterbank die Aussicht genießt, ist 18 Jahre alt, ebenso ihr Katerkumpel Puffy. Er versteckt sich in der hintersten Ecke des Zimmers.

Pete ist der jüngste im Dreiergespann und mit seinen zehn Jahren noch sehr fit. Quelle: Lisa-Marie Leuteritz

Die drei kamen am 20. Juni ins Dresdner Tierheim. Die Besitzer haben es nicht mehr geschafft, sich ausreichend um die Katzen zu kümmern. Pete und Puffy haben ein besonderes Band: Der betagte schwarze Kater hat Pete als Kitten kennengelernt und aufgezogen. Seitdem sind die beiden unzertrennlich, wie Meuschke erzählt: „Als Puffy zum Zahnsteinentfernen den Raum verlassen musste, war Pete am Verzweifeln.“ Deshalb können die Drei nur gemeinsam vermittelt werden.

Puffy ist der Ziehvater von Pete. Besonders die beiden sind unzertrennlich. Er ist ein Rassenmix, groß und flauschig. Quelle: Lisa-Marie Leuteritz

Zurzeit sind nur sieben Katzen im Tierheim Dresden untergebracht. Hier werden normalerweise nur unterernährte oder verletzte Katzen aufgenommen. Aber auch Samtpfoten von alten Menschen, die es, wie im Falle von Pete, Puffy und Lilly, einfach nicht mehr schaffen, sich um die Tiere zu kümmern. Die Anfragen werden sich erst im Winter wieder häufen, prognostiziert Meuschke: „Dann rufen oft Leute an, die irgendwo draußen eine Katze sehen und denken, es sei ein Streuner. Freigängerkatzen scheinen einigen Menschen leider nicht mehr so geläufig zu sein.“

Die drei Senioren haben sich langsam eingelebt und trauen sich immer öfter aus ihren Verstecken hinaus. Trotzdem soll das Katzenzimmer im Tierheim nicht die Endstation werden.

Von Lisa-Marie Leuteritz

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