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Dresden Lokales Die geplante Containerschule am Dresdner Terrassenufer wird teurer
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17:17 29.07.2017
Das Terrassenufer wird zum Schuljahresbeginn 2018/2019 benötigt, damit die Sanierung des Gymnasiums Plauen wie geplant starten kann.
Das Terrassenufer wird zum Schuljahresbeginn 2018/2019 benötigt, damit die Sanierung des Gymnasiums Plauen wie geplant starten kann.  Quelle: dpa
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Dresden

 Hiobsbotschaft aus dem Bildungsressort von Bürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU): Die Erweiterung des Schulstandortes am Terrassenufer wird deutlich teurer als geplant. Rund zwei Millionen Euro wollte die Verwaltung in das Aufstellen von Containern investieren, um die Kapazität an dem Standort mit einem Schulgebäude vom Typ Dresden so zu vergrößern, dass er ein vierzügiges Gymnasium aufnehmen kann. Das Terrassenufer wird zum Schuljahresbeginn 2018/2019 benötigt, damit die Sanierung des Gymnasiums Plauen wie geplant starten kann.

Laut einer aktuellen Vorlage aus dem Geschäftsbereich Bildung liegen die Angebote für das Aufstellen der Container deutlich höher als geplant. So war das Aufstellen mit 210 000 Euro kalkuliert worden, das günstigste Angebot liege aber bei 682 000 Euro. Insgesamt seien bereits Mehrkosten in Höhe von 672 249 Euro aufgelaufen. Da erst die Hälfte der erforderlichen Aufträge vergeben wurde, geht die Bildungsverwaltung von zusätzlichen Ausgaben in Höhe von 800 000 Euro aus. Eine Aufhebung der Ausschreibung sei geprüft worden, aber bei einer freihändigen Vergabe seien keine günstigeren Angebote zu erwarten. Für ein Vorhaben in dieser Größenordnung gebe es nur einen begrenzten Bieterkreis, der sich bereits an der Ausschreibung beteiligt habe.

Um die Mehrkosten zu decken, will Vorjohann in seinem Haushalt umschichten und Mittel abzweigen, die für die Sanierung des Schulstandortes Boxberger Straße geplant waren. Die Zukunft der Schulgebäude in Prohlis ist ohnehin ungewiss. Dort der Bildungsbürgermeister die Universitätsschule unterbringen – in einem Neubau, für den die beiden alten Gebäude abgerissen werden sollen. Die politische Debatte zu diesem Vorschlag hat allerdings noch nicht begonnen. Das wird nach der Sommerpause in wenigen Tagen geschehen.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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