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Lokales Die TU Dresden plant erhebliche Investitionen
Dresden Lokales Die TU Dresden plant erhebliche Investitionen
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16:59 22.02.2019
TU-Rektor Prof. Hans Müller-Steinhagen und sein Vorvorgänger Prof. Achim Mehlhorn. Quelle: Dietrich Flechtner
Dresden

Die Technische Universität Dresden (TUD) ist auf Expansionskurs: „Wir werden qualitativ weiter wachsen, in Forschung und Lehre. Und damit auch im Transfer von Wissen und Technologie und bei den Drittmitteln“, kündigte Rektor Hans Müller-Steinhagen im DNN-Interview an. Er und sein Vorvorgänger im Amt sehen die Universität bereits in der Spitzengruppe technischer Hochschulen in Deutschland.

Zu den Ausbauvorhaben gehören unter anderem umfangreiche Baupläne. „Wir hatten in den vergangenen Jahren ein umfangreiches Investitionsprogramm in unsere Gebäude und wir sind in Gesprächen mit dem Land über die nächsten Schritte“, kündigte der Universitätschef an. „Wir wollen bis zu unserem 200. Gründungsjubiläum im Jahr 2028 ein umfangreiches Bauprogramm auflegen. Ich kann Ihnen sagen, der Campus wird dann ganz anders aussehen.“

600 Millionen Euro Sanierungsbedarf

Auf dem Hauptcampus der Uni gebe es noch an vielen Stellen Sanierungsbedarf. Nach der Wende sei richtigerweise zunächst in hochintegrierte Gebäude für die Natur- und die Technik-Wissenschaften investiert worden, um auf den neuesten Stand zu kommen. „Jetzt muss in die historische Substanz wie den Fritz-Foerster-Bau, den Beyer-Bau, den Mollier-Bau und einige andere investiert werden.“ Die Universität habe in den nächsten Jahren einen vom Landesrechnungshof geschätzten Gebäude-Sanierungsbedarf von 600 Millionen Euro. „Das muss auch realisiert werden“, sagte Müller-Steinhagen.

Für Neubauten sei auf dem Campus im Umfeld des Fritz-Foerster-Platzes nicht mehr viel Platz. In der Johannstadt seien noch einige Flächen frei auf dem Tatzberg. Dort sollen unter anderem das neue Gebäude für das Exzellenzcluster Physics of Life und mittelfristig auch die Biologie angesiedelt werden, erläuterte Müller-Steinhagen.

Das ganze DNN-Interview

Wo ein derzeitiger und ein früherer Rektor die TU Dresden sehen

Der Rektor verwies darauf, dass die Universität derzeit 220 Millionen Euro pro Jahr vom Land erhalte und zusätzlich 270 Millionen Euro Drittmittel einwerbe. „Es gibt durchaus Länder, die ihre Universitäten großzügiger ausstatten, aber das Geld muss natürlich auch erst einmal erwirtschaftet werden.“ Für Müller-Steinhagen gehört die Universität bundesweit zu den führenden Einrichtungen ihrer Art in der Hochschullandschaft. „Wir sind durchaus in der Spitzengruppe der deutschen Technischen Universitäten.“ Sein Vorvorgänger Achim Mehlhorn sagte, die Entwicklung beispielsweise bei den Drittmitteln sei einzigartig in Deutschland.

Der am 22. Februar 1939 in Rabenstein bei Chemnitz geborene Professor Achim Mehlhorn ist Chemiker und war von 1994 bis 2003 Rektor der TU Dresden. Ihm folgte der inzwischen verstorbene Professor Hermann Kokenge. Der aus Cappeln stammende Landschaftsarchitekt führte die Universität zwischen 2003 und 2010. Er starb 2014. Vier Jahre zuvor hatte er sein Amt an Professor Hans Müller-Steinhagen übergeben.

Der am 22. Februar 1954 in Karlsruhe geborene Maschinenbauingenieur kam unter anderem nach Forschungen an der Universität in British Columbia (Kanada) sowie Tätigkeiten an der Universität in Auckland (Neuseeland), der Universität von Surrey (England) und als Institutsdirektor beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt nach Dresden. Seite 17

Von Ingolf Pleil

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