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Lokales Die Sportabzeichen-Tour 2017 macht am 20. Juni in Dresden Station
Dresden Lokales Die Sportabzeichen-Tour 2017 macht am 20. Juni in Dresden Station
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08:00 25.05.2017
3000 Kinder und Jugendliche werden sich am Vormittag des 20. Juni auf der Sportanlage Bodenbacher Straße an der Margon-Arena tummeln.  Quelle: dpa-Zentralbild
Dresden

 Am 20. Juni macht die Sportabzeichen-Tour 2017 des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) in Dresden Station. „Wir freuen uns, dass die Wahl auf uns gefallen ist“, erklärte Nadja Kaminski, Sprecherin des Stadtsportbundes Dresden. Die Sportabzeichen-Tour kommt dieses Jahr in zehn Städte, die sich um die Ausrichtung beworben haben, erklärt Diana Zimmermann vom DOSB. Dresden habe 2013 und 2015 als Gastgeberstadt des sportlichen Großereignisses ganze Arbeit geleistet und sei deshalb dieses Jahr wieder berücksichtigt worden.

Für den Stadtsportbund, der das Ereignis logistisch unterstützt, eine Herausforderung: 3000 Kinder und Jugendliche werden sich am Vormittag des 20. Juni auf der Sportanlage Bodenbacher Straße an der Margon-Arena tummeln und nach Kräften versuchen, an den einzelnen Stationen die Normen für das Sportabzeichen zu erfüllen. Auch Kindergartenkinder werden die Anforderungen für das Kindersportabzeichen „Flizzy“ in Angriff nehmen, so Zimmermann.

Ab 13.30 Uhr steht die Anlage dann allen Interessenten offen, die sich um das Sportabzeichen bewerben wollen. „Wir wollen möglichst viele erreichen und die Leute dazu bringen, etwas für sich zu tun“, erklärt Zimmermann das Ziel der Kampagne, die von Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) unterstützt wird. Sportabzeichen-Botschafter sind der frühere Zehnkämpfer Frank Busemann, der ehemalige Stabhochspringer Danny Ecker und das Action-Modell Miriam Höller, die am 20. Juni mit vor Ort sein werden.

Natürlich gibt es nicht nur am 20. Juni die Möglichkeit, das Sportabzeichen abzulegen. Unter Betreuung des Vereins TSV Dresden finden auf der Anlage an der Bodenbacher Straße jeden Montag, Mittwoch und Freitag jeweils von 18 bis 19.30 Uhr Sportabzeichen-Treffs statt, bei denen Interessenten in den einzelnen Disziplinen trainieren oder aber die Normen ablegen können. „Es sind immer Prüfer an diesen Terminen vor Ort“, so Kaminski. Das würde die gute Gelegenheit bieten, sein Leistungsvermögen zu testen und sich für den 20. Juni vorzubereiten. Oder einfach mal wieder den Geruch eines Medizinballes zu schnuppern, wie Zimmermann meint.

Mehr als 800 000 Menschen legen jährlich die Prüfungen für das Sportabzeichen ab, das es in den Stufen Gold, Silber und Bronze gibt. Es gibt geschlechts- und altersspezifische Normen. Mehr unter www.deutsches-sportabzeichen.de.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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