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Lokales Streit im Stadtrat um Preis der Drewag-Anteile
Dresden Lokales Streit im Stadtrat um Preis der Drewag-Anteile
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18:17 06.06.2019
Die Drewag investiert in den nächsten Jahren Millionen – unter anderem in ein neues Kraftwerk in Reick. Quelle: Drewag
Dresden

Der Stadtrat hat am Donnerstagabend einstimmig den Rückkauf der Drewag-Anteile von der Thüga AG beschlossen. Die Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in München hält zehn Prozent der Anteile an den Dresdner Stadtwerken. Wie Stadtrat Johannes Lichdi (Bündnis 90/Die Grünen) erklärte, gibt es einen Streit zwischen Stadt und Thüga über den Wert der Anteile. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO habe einen viel zu hohen Kaufpreis ermittelt. Er gehe davon aus, dass ein Schlichtungsgutachten eingeholt werde und sich der ermittelte Kaufpreis deutlich reduziere.

Holger Zastrow, Vorsitzender der FDP-Fraktion, warnte davor, die Drewag als „Melkkuh“ für politische Wünsche des Stadtrats zu missbrauchen. Linke-Fraktionsvorsitzender André Schollbach erinnerte an das Jahr 2013, als seine Fraktion mit der Forderung nach dem Anteilsrückkauf erfolglos geblieben war.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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