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Lokales Depeche-Mode-Star in Dresdner Restaurant: Martin Gore bestellt Quinoa-Auflauf
Dresden Lokales Depeche-Mode-Star in Dresdner Restaurant: Martin Gore bestellt Quinoa-Auflauf
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11:12 08.06.2017
Martin Gore in Dresden. Quelle: Anja Scnheider
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Leipzig

Spätestens seit dem Konzert von Depeche Mode in Leipzig vor zwei Wochen wissen die Fans: Martin Gore mischt sich gern unters Volk. Der Songschreiber bewegt sich in seinen jeweiligen Auftrittsorten ganz ohne Starallüren und ist ein Promi zum Anfassen. In der Messestadt spazierte der 55-Jährige wenige Stunden vor dem Konzert ins Restaurant „GreenSoul“ auf und bestellte sich einen vegetarischen Burger. Auch in Dresden probierte er die lokale Gesund-Küche aus. Am Mittwochnachmittag tauchte Gore in der vegetarischen „brennNessel“ auf. „Wir hatten heute Besuch“, schreiben die Betreiber des Restaurants auf ihrer Facebookseite und zeigen ein gemeinsames Foto mit dem Musiker. Am Abend spielte die Band dann im Ostragehege.

Die Mitarbeiter sind auch am Tag danach noch von ihrem Überraschungsgast begeistert. „Er war sehr nett, saß im Garten und hat mit seinen beiden Begleitern einen Quinoa-Auflauf gegessen“, berichten sie gegenüber DNN.de. Nach einer Stunde war Gore wieder weg.

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Der Musiker ist seit den 1980er Jahren bekennender Vegetarier. „Vor allem in Deutschland hatte man es als Vegetarier damals extrem schwer. Wir haben immer Witze gemacht, dass man in Deutschland ‚alles mit Speck‘ bekommt. Selbst wenn du einen Salat bestellt hast, gab es eine Portion Speck dazu. Die Leute dachten, sie würden dir etwas Gutes tun. Heute ist das zum Glück besser“, sagte er in einem Interview mit der Berliner Zeitung. Gores Lieblingsessen: Rot fermentierter Reis, ein chinesisches Gericht mit Schimmelpilzen.

Vor tausenden Fans im Dresdner Ostragehege hat die Kultband Depeche Mode am Mittwochabend ein umjubeltes Konzert gespielt.

Im Ausland vermisst Gore vor allem zwei deutsche Spezialitäten: Pumpernickel und Weizenbier, wie er gerade dem Spiegel verriet. Nach jahrelangen Alkoholeskapaden in den 1990er Jahre hat er das Trinken aber aufgegeben.

Matthias Roth