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Lokales Debatte über das Wirken der Treuhand in Dresden
Dresden Lokales Debatte über das Wirken der Treuhand in Dresden
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08:40 26.11.2019
Tagungsort ist das Deutsche Hygiene-Museum in Dresden. Quelle: dpa/Arno Burgi
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Dresden

Sie galt vielen Ostdeutschen als verhasster Arbeitsplatzvernichter und Zerstörer, den meisten westdeutschen Politikern hingegen als nötiges Instrument, um eine marode Volkswirtschaft abzuwickeln, auf dass auf diesem Boden blühende Landschaften erwachsen.

Die Rede ist von der Treuhand-Anstalt, 1990 gegründet als „Anstalt zur treuhänderischen Verwaltung des Volkseigentums“. Auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung versuchen sich nun Wissenschaftler, Journalisten, Politiker und ehemalige Treuhand-Akteure an einer Bilanz. Unter dem Titel „Die Treuhand in der Diskussion“ wollen sie sich am 10. Dezember 2019 im Deutschen Hygiene-Museum in einem Expertengespräch über „Stand und Perspektiven der Forschung“ über die Treuhand austauschen.

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Weiterlesen: Welche Fehler die Treuhandanstalt in Dresden gemacht hat

Sie möchten auf dieser öffentlichen Tagung das ökonomische Erbe der staatsgelenkten DDR-Wirtschaft beleuchten. Auch die politischen Rahmenbedingungen und die praktische Tätigkeit der Treuhand werden Ex-Treuhänder und -Politiker diskutieren. Aspekte wie Arbeitslosigkeit, Arbeitsmarktpolitik und die Transformation Ostdeutschlands im Treuhand-Kontext spielen eine Rolle, aber auch über Legenden und Emotionen wird gesprochen, die die Anstalt bald umrankten. In einer Abendveranstaltung geht es dann um „Die Rolle der Treuhand in der aktuellen Debatte über Ostdeutschland“.

Der Eintritt zu diesem Expertengespräch, das die Adenauer-Stiftung gemeinsam mit der Friedrich-Naumann-Stiftung organisiert, ist kostenlos. Eine Anmeldung ist aber notwendig.

Von DNN