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Dresden Lokales Das haben die Dresdner 2018 gegoogelt
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11:51 18.12.2018
Das Logo von Google an der Fassade des Hauptsitzes des Mutterkonzerns.
Das Logo von Google an der Fassade des Hauptsitzes des Mutterkonzerns. Quelle: Christoph Dernbach/dpa
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Dresden

Das Wort „googeln“ findet sich mittlerweile im Duden, fast jeder tut es und bei der Masse der anfallenden Daten ist eine Auswertung der Milliarden Suchanfragen, die die Menschheit täglich an den Suchmaschinenriesen stellt, allemal spannend. Was also haben die Dresdner 2018 gegoogelt?

Im Trend lagen demnach vor allem Veranstaltungen wie die Schlagernacht, der Skiweltcup oder der Palaissommer. An der Spitze steht aber „Bombenfund Dresden“ – kein Wunder, wurden über das Jahr in der Stadt gleich mehrere tatsächliche Weltkriegsbomben, eine verdächtige Vorrichtung am Hauptbahnhof und eine Bombe, die sich als Rohr entpuppte, entdeckt. Hinter dem Suchbegriff „Köln Dresden“ auf Platz vier versteckt sich übrigens sowohl das 8:1-Debakel von Dynamo Dresden gegen den 1. FC Köln als auch die Suche nach Flügen zwischen beiden Städten.

Die Top Aufsteiger für Dresden in den Google Trends 2018

Google ermittelt die Trends durch die Auswertung von Milliarden Anfragen, die Nutzer aus Deutschland im Laufe des Jahres in die Suchmaske eingetippt haben. Die Charts basieren auf anonymisierten Daten, die erfassen, wie oft bestimmte Begriffe im Zeitablauf gesucht wurden.

Erfahrungsgemäß unterscheiden sich die bundesweiten Top-Suchbegriffe nicht wesentlich zwischen den verschiedenen Regionen Deutschlands. In der ganzen Republik wurden 2018 die Fußball-WM, Daniel Küblböck und die Mondfinsternis im Sommer am häufigsten gegoogelt. Aussagekräftiger ist, was im Zusammenhang mit Städten und Regionen gesucht wird – und wann es besonders nachgefragt ist. „Das Wetter ist immer und überall ein beliebter Suchbegriff“, erklärt eine Google-Sprecherin. Danach wurde Ende Mai und Anfang August besonders häufig gesucht – den Höhepunkten der diesjährigen Hitzephasen.

Auch die Suchanfragen mit Bezug zu Sachsen hat Google ausgewertet – hier dominiert Chemnitz die Charts mit gleich sechs Einträgen in den Top 10. Neben dem Spitzenreiter „Haftbefehl Chemnitz“ wurden auch „Chemnitz Demo“, „Chemnitz Konzert“ oder „Pro Chemnitz“ zeitweise extrem nachgefragt. Die Zweitliga-Fußballer aus Dresden mussten sich in der Hitliste dem Kontrahenten aus dem Erzgebirge geschlagen geben. „Aue KSC“ landete landesweit auf Platz neun – Dynamo taucht dagegen gar nicht auf.

Eine überaus interessante Statistik liefert auf die Auswertung der an Google gestellten „Was“-Fragen:

Was-Fragen 2018

1) Eichenprozessions-spinner was tun?

2) Was hilft gegen Wespen?

3) Was sind Permanenzen?

4) Was ist mit Daniel Küblböck?

5) Was bedeutet Rs?

6) Was hat Maaßen gemacht?

7) Was ist in Chemnitz passiert?

8) Was tun bei Hitze?

9) Was sind Bitcoins?

10) Was passiert bei einer Mondfinsternis?

Von Franziska Kästner und Robert Nößler