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Lokales Das Stadtfest Dresden 2012 lockt mit 300 Ständen und etlichen Stargästen
Dresden Lokales Das Stadtfest Dresden 2012 lockt mit 300 Ständen und etlichen Stargästen
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23:06 09.09.2015

Einer der promineten Musiker hatten die Organisatoren bereits bei der Programmvorstellung am Montag nach Dresden geholt. Bei dem Fest vom 17. bis 19. August werden rund 500.000 Besucher erwartet.

"Wir haben extra geheim gehalten, dass er heute hier ist, sonst hätten wir uns vor jungen Mädels nicht retten können“, schmunzelte der Dresdner Konzertmanager Bernd Aust im Nachgang der Pressekonferenz zum diesjährigen Dresdner Stadtfest. Aust, der mit Klaus-Dieter Lindeck und Frank Schröder zum Veranstalterteam gehört, meint Dominik Büchele. Mit seinen dunklen Locken, der sanften Stimme und der netten Art ist er der Schwarm junger Mädchen.

 

Der heute 21-jährige wurde durch die RTL-Show „Deutschland sucht den Superstar“ bekannt. Dort kam der junge Mann und Verehrer von James Blunt im Jahr 2009 auf Platz 4. Mittlerweile singt Büchele aber nicht mehr nur Songs nach, sondern hat auch schon eigene geschrieben, ist mit seiner Band getourt, gab 2010 bei „Klassik Rockt“ ein Konzert mit einem 40-Mann-Orchester und im November 2011 das erste eigene Club-Konzert. Nun ist auch in Dresden beim Stadtfest dabei. Zu danken ist das den Facebook-Nutzern, die sich Büchele wünschten.

Auch der Deutsch-Syrer Rany Dabbagh hat es durch ein Facebook-Voting auf eine Bühne von „Ostdeutschlands größtem Stadtfest“, so die Veranstalter, geschafft. Zwischen 450 000 und 500 000 Besucher werden zur 14. Auflage vom 17. bis 19. August in der sächsischen Landeshauptstadt erwartet. Die gesamte Innenstadt wird wieder eine einzige Partymeile. Und das Beste: Der Eintritt ist nach wie vor frei. Möglich machen das unzählige Sponsoren.

Denn billig ist das Fest nicht: 1,4 Millionen Euro Kosten stehen zu Buche, 42 Prozent werden durch „nicht monetäre Leistungen“ erbracht, 59 Prozent der finanziellen Leistungen steuern Sponsoren bei. Sechs Prozent zahlt die Stadt als Zuschuss, der „Rest“ kommt durch Standmieten rein. Womit wir gleich beim nächsten Thema wären: Essen. Als ein „Fressfest“ wird das Stadtfest von nicht wenigen gesehen. Ein Image, das die Veranstalter ärgert und was nicht stimme. „Von den 300 Ausstellern zum Stadtfest sind 40 Prozent Händler, Kunsthandwerker und vorführendes Handwerk und 60 Prozent Gastronomie. Bei anderen Stadtfesten liegt der Gastronomieanteil bei 80 bis 85 Prozent“, verteidigt sich Stadtfest-Manager Frank Schröder.

[image:php4177965911201007061528.jpg]Tatsächlich bietet das Stadtfest jede Menge mehr: Unzählige Künstler treten auf sieben kleinen und großen Bühnen und 14 Aktionsflächen auf. Die Genre sind bunt gemischt, so dass für jeden Geschmack und jedes Alter etwas dabei ist. Nur ein paar Namen seien genannt: Joy Flemming (Jazz/Blues), Keimzeit (Rock), Rockys (Coverband) mit Olaf Schubert, Nadja Mchantaf (Sopranistin aus der Semperoper), Ina-Maria Federowski, Anthony und Olaf Berger (Schlager) sowie Thees Uhlmann. Auf dem Theaterplatz gibt es eine Art Wettstreit von 18 Sängerinnen und Sängern sowie zwei Pianisten, die sich um eine Stelle im Jungen Ensemble der Semperoper bewerben.

Auf dem Neumarkt entsteht ein Weindorf. „Ein wunderschöner Platz, um auszuruhen und gute Musik zu hören. Ich freue mich besonders auf Scotty Böttcher (Jazzmusiker, Meister der Interpretation, d.Red.)“, sagt Aust. Und: „Bis 2 Uhr nachts darf beim Stadtfest Musik gemacht werden.“ Das gibt‘s nirgends sonst. Wer dann immer noch nicht genug hat, kann im Eingangsbereich des Kulturpalastes die Nacht zum Tag machen. Vom Freitag zum Sonnabend und vom Sonnabend zum Sonntag ist da von 22 bis 5 Uhr früh Partyzeit mit diversen DJs. Parallel zum Stadtfest wird am Sonnabend, dem 18. August, das Regierungsviertel der Sächsischen Staatsregierung wieder „gläsern“.

Das heißt, dass man an diversen Führungen durch Regierungsgebäude, an einer Versteigerung von hochwertigen Geschenken aus der Asservatenkammer der Staatskanzlei teilnehmen oder auch das Hauptstaatsarchiv besichtigen kann. Ein tolles Highlight verspricht zudem das Dampfschiff-Fest zu werden, bei dem es diesmal nicht nur um Schiffe geht. Unter dem Motto „Verkehrsmuseum, Dampfer & Co.“ haben sich die Sächsische Dampfschiffahrt und das Verkehrsmuseum zusammengetan und zum Thema „Dampf“ jede Menge auf die Beine gestellt.

Am Terrassenufer sind verschiedene dampfbetriebene Fahrzeuge (zum Teil in Aktion) zu sehen – von der Straßenwalze über den Dampf-Lkw bis hin zu Lokomobilen. Auf dem Dampfer „Diesbar“ gibt es eine Dampfmaschinenausstellung, auf der Elbe ist der Mini-Raddampfer „Liberty Belle“ aus der Schweiz unterwegs, in der Pferdeschwemme im Stallhof werden ferngesteuerte Schiffsmodelle präsentiert. Nicht zuletzt ist während des Stadtfestes der Eintritt ins Verkehrsmuseum frei.

Catrin Steinbach

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