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Lokales DWD warnt vor Starkregen in Dresden - Unwetterwarnung für mehrere Landkreise
Dresden Lokales DWD warnt vor Starkregen in Dresden - Unwetterwarnung für mehrere Landkreise
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19:41 09.09.2015
Bereits am Wochenende hatte es in Dresden geregnet. Quelle: Matthias Hiekel
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Für Dresden werden bis zum Mittwochvormittag bis zu 60 Liter Regen pro Quadratmeter erwartet. Teilweise sind bis zu 25 Liter pro Stunde möglich. Die Regenfelder ziehen nordwestwärts und sollen bis zum Mittwoch für Niederschläge sorgen.

Für mehrere Landkreise, darunter die Sächsische Schweiz, gilt eine Unwetterwarnung. Hier sind bis zu 80 Liter pro Quadratmeter möglich, an kleineren Flüssen und Bächen sind Überschwemmungen und Erdrutsche möglich.

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Auch Hagel möglich

Laut Florian Engelmann vom DWD haben sich in Tschechien und im Erzgebirge kräftige Gewitter zusammengebraut, die Richtung Nordwesten ziehen. „Sie kommen aber nur sehr langsam voran.“ Vereinzelt sei neben ergiebigem Regen auch Hagel möglich. „Das kann durchaus sintflutartig werden“, sagte Engelmann am Sonntag. Muss es aber nicht. Grund für die Unsicherheit: Der Niederschlagstreifen, der über Mitteldeutschland zieht, ist vergleichsweise schmal. Deswegen konnte der Wetterdienst zunächst nicht genau absehen, welche Regionen im Kerngebiet liegen werden. „Die Prognosen schwanken enorm“, sagte Engelmann.

Hitzewelle vorbei – unbeständiger Wochenanfang

Bis Mitte der Woche soll das unbeständige Wetter voraussichtlich anhalten. Bei Dauerregen klettert das Thermometer in den nächsten Tagen nicht über die Marke von 20 Grad Celsius. Bleibt es eher trocken, könnten es bis zu 24 Grad werden. Damit ist die Hitzewelle der vergangenen Woche definitiv beendet. Richtig heiße Tage mit mehr als 30 Grad wird es in diesem Jahr voraussichtlich nicht mehr geben. Dennoch ist DWD-Meteorologe Engelmann zuversichtlich: „Im August und September sind durchaus noch einmal Temperaturen von mehr als 25 Grad möglich. Ich gebe dem Sommer noch eine Chance.“

Regen hilft Schifffahrt

Der Schifffahrt hat bereits der erste Regen am Samstag und Sonntag gut getan. Die Elbe in Dresden ist am Montagmittag wieder bei einem Pegel von 60 Zentimetern angekommen, Tendenz steigend. Die Elbfähren der DVB sind spätestens am Dienstag wieder in Betrieb. Auch die Sächsische Dampfschiffahrt legt wieder ab. Aufgrund des leicht gestiegenen Wasserstands und der Vorhersage werde davon ausgegangen, dass Stadtrundfahrten sowie die Nationalparklinie und eine weitere verkürzte Tour in der Sächsischen Schweiz wieder angeboten werden können, teilte das Unternehmen am Montag mit. Es gelte ein Sonderfahrplan. Die historischen Raddampfer lagen seit dem 5. August am Pier fest

maf/nöß