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Lokales Cornelia Gröschel über Konflikte im Tatort-Kommissariat
Dresden Lokales Cornelia Gröschel über Konflikte im Tatort-Kommissariat
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08:04 18.07.2019
Tatort-Darstellerin Cornelia Gröschel. Quelle: Dietrich Flechtner
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Dresden

Joachim Benda wird tot in seinem Büro aufgefunden. Kein Zweifel – der Gastronom wurde ermordet... Von wem – das muss Kommissarin Leonie Winkler (Cornelia Gröschel) in ihrem zweiten Fall aufklären. Im DNN-Interview spricht die Schauspielerin über den Dresdner Tatort „Nemesis“, der am 18. August im Ersten ausgestrahlt wird.

Frau Gröschel, Sie drehen derzeit den dritten Tatort in Ihrer Heimatstadt. Werden Sie auf der Straße erkannt?

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Erstaunlicherweise hat mich bislang kaum jemand darauf angesprochen. Möglicherweise liegt das aber einfach daran, dass ich die Haare anders trage als am Set (lacht).

Apropos Set: Heute haben Sie Ihren ersten Drehtag für den Tatort „Die Zeit ist gekommen“. Freuen Sie sich?

Total, das wird sehr spannend. Das Wetter soll ja auch mitspielen – da geht das ganze Team gleich viel entspannter an den Dreh heran.

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Welche Erinnerungen haben Sie denn an Ihren letzten Dreh, den von „Nemesis“?

Einige Sequenzen sind auf dem Weißen Hirsch entstanden, die Verfolgungsjagd am Ende spielt im Parkhaus der Centrum-Galerie. Überhaupt sind viele Szenen im Auto gedreht worden. Wenn ich so zurückdenke, dann sehe ich Kommissarin Karin Gorniak und mich ständig im Wagen sitzend. Wir haben viel Zeit miteinander verbracht. Allein schon deshalb konnten sich die Polizistinnen wirklich kennenlernen.

Welche Entwicklung erfährt Leonie Winkler in „Nemesis“?

Seit dem letzten Fall ist etwas Zeit vergangen. Langsam ist Leonie angekommen, sie hat sich etabliert. Während Leonie und Karin in „Das Nest“ noch aneinander geraten, wenden sich beide in „Nemesis“ gemeinsam gegen ihren Chef. Die jungen Kommissarinnen hinterfragen die Methoden des alten Hasen – quasi ein Generationenkonflikt im Kommissariat.

Wodurch zeichnet sich „Nemesis“ aus?

Die Geschichte ist unvorhersehbarer als „Das Nest“. Diesmal bleibt bis zum Schluss unklar, wer der Täter ist. „Nemesis“ ist ein psychologisches Drama, das auch einen intimen, interfamiliären Konflikt offenbart.

Von Felix Franke, Alina Dziallas und Junes Semmoudi