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Lokales CDU will besseren Schutz vor Tbc
Dresden Lokales CDU will besseren Schutz vor Tbc
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14:30 14.06.2018
An den Hoga-Schulen waren 2017 Tuberkulose-Fälle aufgetreten. Quelle: Dietrich Flechtner
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Dresden

Die CDU im Stadtrat wirft Sozialbürgermeisterin Kris Kaufmann beim Umgang mit den Tuberkulose-Fällen an der Hoga-Schule Versäumnisse vor. Die Beigeordnete müsse die Frage beantworten, warum sie weder im September 2017 noch zu einem späteren Zeitpunkt das Robert-Koch-Institut (RKI) in den Umgang mit dem Infektionsgeschehen an der Schule einbezogen habe, erklärte die gesundheitspolitische Sprecherin der Stadtratsfraktion, Astrid Ihle.

Die Tuberkulose (Tbc) sei eine schwerwiegende Infektionskrankheit. Eine schriftliche Anfrage beim RKI in Berlin habe jedoch ergeben, dass das Institut nicht eingeschaltet worden sei. Nur auf diesem Wege könnte der Umgang mit der Erkrankung überprüft und notfalls angepasst werden. Die CDU-Fraktion will daher mit einem Antrag im Stadtrat die Verfahren in solchen Fällen an die Empfehlungen des RKI anpassen. Insbesondere bei Information und Aufklärung, aber auch beim Modus der im Krankheitsfall stets erforderlichen Umgebungsuntersuchungen sieht die Fraktion zum Schutz der Bevölkerung Handlungsbedarf.

Von DNN