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Lokales Buchhändlerin wehrt sich gegen Rauswurf
Dresden Lokales Buchhändlerin wehrt sich gegen Rauswurf
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16:40 04.03.2019
Zieht vor Gericht: Susanne Dagen. Quelle: Anja Schneider
Dresden

Der Ausschluss der Dresdner Buchhändlerin Susanne Dagen von einer Veranstaltung im Rahmen der Tagung „Die neue Mitte? Rechte Ideologien und Bewegungen in Europa“ hat jetzt ein gerichtliches Nachspiel. Dagen hat wegen Persönlichkeitsrechtsverletzung Klage gegen die Veranstalter (Bundeszentrale für politische Bildung und Amadeu Antonio Stiftung) eingereicht. Am Dienstag wird der Fall vor dem Landgericht verhandelt.

Im September vergangenen Jahres fand die Tagung im Hygiene-Museum statt. Der Zutritt zu dem Workshop „Echokammern und Filterblasen: Rechte Vernetzung über Social Media“ wurde Dagen, obwohl sie sich angemeldet hatte, mit dem Verweis auf das Hausrecht verwehrt. Das erlaubt es grundsätzlich, „Personen den Zutritt zu unseren Veranstaltungen zu verwehren, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören“ oder „einer Szene mit vergleichbar rechtsextremen Anschauungen zuzuordnen sind“.

Der Buchhändlerin (BuchHaus Loschwitz) wird Pegida-Nähe“ nachgesagt. Sie war Mitinitiatorin der „Charta 2017“. Eine Mehrzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops habe darauf hingewiesen, dass eine vertrauensvolle Durchführung der Arbeitssitzung unter Beteiligung von Frau Dagen vor dem Hintergrund ihrer Vernetzung in rechtsextremen Kreisen nicht möglich sei, begründete die Amadeu Antonio Stiftung den Ausschluss.

Von Monika Löffler

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