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Lokales Brachfläche an der Löbtauer Straße in Dresden erhält „Fahrtwindkino“
Dresden Lokales Brachfläche an der Löbtauer Straße in Dresden erhält „Fahrtwindkino“
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20:29 09.09.2015
Auf der Brachfläche an der Löbtauer Straße in Dresden soll ein "Fahrtwindkino" gebaut werden. Quelle: Dominik Brüggemann
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Zwei bis drei Meter hohe Schilder auf einer Breite von 24 Metern, bedruckt mit großflächigen Motiven aus der Friedrichstadt und Umgebung, werden als Zwischenlösung auf der Wiese aufgestellt.

„Sie stehen im Zickzack zueinander und bieten den Vorbeifahrenden verschiedene Perspektiven auf ihr Viertel“, erklärt die beauftragte Garten- und Landschaftsarchitektin Claudia Blaurock das Projekt. „Nicht alle Motive sind so bekannt wie die Yenidze. Bei manchen braucht es zwei drei Vorbeifahrten, um das Motiv zu erkennen“, informierte die Stadt über die Installation, die Mitte Oktober aufgestellt sein soll. Unter anderem sind die Schornsteine der Nossener Straße und der Turm des World Trade Centers abgedruckt. Allerdings seien die Abbildungen teils verfremdet und verzerrt.

Der Entwurf des "Fahrtwindkino" an der Löbtauer Straße. Quelle: Stadt Dresden
„Je nach Blickwinkel erscheinen leicht veränderte Motive“, erklärte Blaurock das Zusammenspiel der Bilder. Auf einer weiteren Wand soll zudem mit einem Buchstabenschriftzug auf die vorbeifließende Weißeritz hingewiesen werden.

Auf dem Grundstück stand bis zum Jahr 2010 ein lange Zeit leerstehendes Arbeiterwohnheim. Rund 215.000 Euro kostete der Abriss inklusiver des neuen Schilderprojektes. 75 Prozent finanziert die Europäische Union aus dem Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), den Rest trägt die Stadt Dresden. Das Projekt gehört zu einem umfassenden Maßnahmenkatalog, den die Stadt mit Hilfe der EU-Fördermittel in dem rund 228 Hektar zwischen Löbtau und Friedrichstadt realisiert. Zentrale Punkte des EFRE-Projektgebiets sind unter anderem die Wohnumfeldverbesserung, der Bau des Grünzugs entlang der Weißeritz sowie die lokale Wirtschaftsförderung.

Dominik Brüggemann