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Lokales Betreiber in Dresden lehnen Handyverbote in Freibädern ab
Dresden Lokales Betreiber in Dresden lehnen Handyverbote in Freibädern ab
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12:37 24.06.2017
Schnell ein Foto von Familie oder Freunden im Schwimmbad - mit dem Smartphone kein Problem.  Quelle: Sebastian Kahnert/dpa
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Dresden

 „Ein Handyverbot für unsere Freibäder planen wir nicht“, sagt das städtische Unternehmen Dresdner Bäder GmbH, die im Stadtgebiet 11 Freibäder betreiben. Auch das Geibeltbad in Pirna setzt auf den verantwortungsbewussten Umgang der Besucher mit den in Smartphones integrierten Kameras. „Einzig bei Betreten des Saunabereichs kleben wir die Kameras der Handys mit Siegelfolie ab“, teilt der Betreiber Stadtwerke Pirna mit.

Olaf Tschirner, Bädermeister der Freitaler Freibäder „Windi“ und „Zacke“ appelliert an die Badegäste, die Umkleiden zu benutzen und auffällige Personen dem Bademeister zu melden. “Ein Handy- und Fotografierverbot sind bei der Vielzahl der Besucher kaum möglich“, erklärt Tschirner. Ähnlich handhaben es die Dresdner Bäder. Statt ein Fotografie-Verbot auszusprechen, verweist die Badeordnung auf den Schutz der Persönlichkeitsrechte. Eltern soll so die Möglichkeit gegeben werden, Fotos vom planschenden Nachwuchs zu machen.

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Allerdings kommt es, nach Aussage der Dresdner Bäder immer wieder zu Fällen, bei denen unbewusst andere Menschen auf den Fotos zu sehen sind. „Unsere Bademeister weisen die Besucher darauf hin, dass fremde Personen, besonders im FKK-Bereich, nicht auf den Fotos zu sehen sein dürfen“. In einigen Fällen musste aber bereits Hausverbot ausgesprochen werden, etwa im Strandbad Wostra.

Von Tomke Giedigkeit

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