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Lokales Bereits über 4000 Unterschriften für mehr Sicherheit für Radfahrer
Dresden Lokales Bereits über 4000 Unterschriften für mehr Sicherheit für Radfahrer
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08:16 05.10.2018
Symbolbild Quelle: dpa
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Dresden

Mehr Sicherheit für Radfahrer auf der St. Petersburger Straße – ein Anliegen, dass offensichtlich viele Dresdner un­terstützen. In Reaktion auf den tödlichen Un­fall Mitte August hatte der Allgemeine Deutsche Fahrradclub Dresden (ADFC) eine entsprechende Online-Petition ge­startet und kann inzwischen be­reits auf mehr als 4000 Un­terstützer verweisen. Der Verband fordert, die etwa 100 Parkplätze rechts und links der St. Petersburger Straße im Bereich zwi­schen Georgplatz und dem Wiener Platz ersatzlos zu streichen. Zudem sollen die Radwege deutlich verbreitert werden.

Am Morgen des 14. Augusts war eine 45-Jährige mit ihrem Fahrrad zunächst gegen eine sich plötzlich vor ihr öffnende Tür eines parkenden Autos geknallt. Die Frau stürzte, wurde auf die Straße ge­schleudert und von einem BMW über­rollt. Nur wenig später erlag sie im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen. Mit der Petition will der ADFC die Stadtverwaltung nun zum Handeln bringen.

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In der Petition fordert die Fahrradlobby nicht nur den Wegfall der Parkplätze, sondern auch eine Neuplanung des betroffenen Ab­schnitts und eine Untersuchung al­ler ähnlichen Konfliktstellen in Dresden. Im Fall der St. Petersburger Straße hat der ADFC auch bereits einen konkreten Vorschlag unterbreitet. Neben den Fahrspuren sollen in beiden Richtungen etwa ei­nen Me­ter breite Grünstreifen angelegt werden – die eine zu­sätzliche Abgrenzung zu den erst dahinter an­geordneten Rad­streifen bilden. Die sollen zudem auf drei Meter verbreitert werden.

Mit 4000 digitalen Unterschriften sei die Petition auf dem Weg, zur meistgezeichneten Petition seit Einführung der Plattform in Dresden zu werden, heißt es vom ADFC. Zudem liegen dem Verband weitere 500 Unterschriften auf Papier vor, die ebenso an die Stadtverwaltung überreicht werden sollen. „Der große Zu­spruch zeigt, dass viele sich von der unzulänglichen Radverkehrsführung zwischen Georgplatz und Hauptbahnhof und woanders betroffen fühlen“, sagt Nils Larsen, Chef des Dresdner ADFC. Der Ver­band erwarte von den Fraktionen des Stadtrates nun klare Aussagen und eine Prioritätensetzung. „Die entscheidende Fra­­ge lautet: Sichere Straßen für alle oder Parkplätze für einige wenige?“, so Nils Larsen.

Die Petition kann noch bis 9. Oktober unter dresden.de/epetition eingesehen und unterzeichnet werden.

Von seko

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