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Lokales Beiräte in Dresden-Blasewitz gegen 5G-Bürgerentscheid
Dresden Lokales Beiräte in Dresden-Blasewitz gegen 5G-Bürgerentscheid
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09:24 19.11.2019
Ein erster 5G-Sendemast in Dresden steht bereits. Quelle: Dietrich Flechtner
Dresden

Der Stadtbezirksbeirat Blasewitz hat den Vorschlag der Freien Wähler abgelehnt, die Dresdner per Bürgerbefragung „über die flächendeckende Einführung der 5G-Technologie in Dresden“ entscheiden zu lassen. Eine einzelne Stadt habe gar nicht die Befugnis, den Mobilfunk der fünften Generation (5G) aufzuhalten, sagte der FDP-Beirat Carsten Biesok – und fand mit dieser Einschätzung eine Mehrheit im Gremium.

Bedenken, 5G sei gesundheitsschädlich

Die frühere Linkspolitikerin Monika Aigner hatte zuvor namens der Freien Wähler darauf verwiesen, dass sich einige in der Bevölkerung über den 5G-Funk sorgen. Es gebe Bedenken, dass der neue Mobilfunk gesundheitsschädlich sei, allein der Industrie helfe und dazu genutzt werden könne, die Bürger auf Schritt und Tritt zu überwachen.

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Sie wünschte sich ei­nerseits mehr Bürgerinformationen über die 5G-Technik, was noch einige Zustimmung im Stadtbezirksbeirat fand, aber auch einen Bürgerentscheid – und letzteres stieß auf Ablehnung.

Befürchtung: Gehirne und Spermien werden geschädigt

Besorgte Gruppen gibt es auch in anderen Kommunen und Gemeinden in Deutschland und im Ausland. Die 5G-Gegner vernetzen sich vor allem im Internet. Sie befürchten beispielsweise, dass ihre Gehirne und Spermien durch die hochfrequenten 5G-Wellen geschädigt werden.

Von Heiko Weckbrodt

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