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Lokales Festival bringt Amtsleiter und Unternehmer mit Dresdnern ins Gespräch
Dresden Lokales Festival bringt Amtsleiter und Unternehmer mit Dresdnern ins Gespräch
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14:06 10.04.2019
Hotelmanager Mathias Weise, Glücksforscherin und BedTalks-Teilnehmerin Saskia Rudolph und Kurator Tommy Halfter (v.l.) haben schon mal probegelegen. Quelle: Lisa-Marie Leuteritz
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Dresden

Am Freitag wird sich der Dresdner Amtsleiter für Wirtschaftsförderung, Robert Franke, ein Bett mit dem Mitbegründer des Plasma Magazins, Sebastian Mähler, teilen.

Und rund 20 Leute dürfen dabei zuschauen. Klingt komisch? Lässt sich aber recht harmlos erklären: Am Freitag finden im Dresdner The Student Hotel die BedTalks statt – Ein Festival für freies Denken.

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Wie Hotelmanager Mathias Weise erklärt, wird die Veranstaltung in jedem Hotel der Kette zwei bis drei Monate nach der Eröffnung durchgeführt.

Intime Gesprächssituationen im Hotelzimmer

Insgesamt finden am Freitag zwischen 15 und 21 Uhr über 30 BedTalks in neun verschiedenen Hotelzimmern statt. Dabei finden sich zwei Gesprächspartner im Bett wieder und sollen anschließend maximal 45 Minuten lang zu bestimmten Themen ins Gespräch kommen.

Rund um das Bett nehmen die Zuschauer Platz. In kleinen Räumen gibt es maximal acht Sitzmöglichkeiten, in größeren dafür bis zu 25. Das erste Bettgespräch beginnt um 15.30 Uhr. Die Besucher zahlen keinen Eintritt und können sich aktiv an den Gesprächen beteiligen.

Traditionalismus versus Fortschritt

In der zweiten Etage stehen neun Türen offen, hinter denen die BedTalks stattfinden. „Wir wollen Leute zusammenbringen, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben“, erklärt Tommy Halfter, Kurator der Veranstaltung.

Das Motto wird sein:“Traditionalismus vs. Fortschritt“. Gemeint sind damit vor allem die vielen traditionellen Unternehmen im Raum Dresden und die gleichzeitig expandierende Start-Up-Szene.

So werden sich Robert Franke und Sebastian Mähler beispielsweise über die Internationalisierung Dresdens unterhalten. Neben den Gesprächen in der zweiten Etage finden im Erdgeschoss noch verschiedene Workshops und Konzerte statt.

Wer sich nicht in eine eventuelle Warteschlange einreihen möchte, kann sich schon jetzt vorab registrieren und so am Freitag direkt rein ins BedTalk-Vergnügen.

Keine Dachterrasse für Jedermann

Mit dem Festival will das Hotel noch mehr Aufmerksamkeit erregen, denn es „ist noch Luft nach oben“, wie Hotelmanager Weise zugibt.

Derzeit ist das Hotel zu 75 Prozent ausgelastet, darunter sind 85 Studenten, die sich längerfristig eingemietet haben. Und auch die Fertigstellung der Dachterrasse mit Whirlpool lässt noch auf sich warten.

Weise hofft auf die Eröffnung Ende April. Doch wer sich auf die neue Sommerlocation gefreut hat, muss jetzt stark sein: Zugänglich ist diese nur für Hotelgäste und eingemietete Selbstständige und Start-Ups im Co-Working-Bereich.

Von Lisa-Marie Leuteritz

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