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Lokales Baywobau gibt Dresdner Zwinger-Residenz aus der Hand
Dresden Lokales Baywobau gibt Dresdner Zwinger-Residenz aus der Hand
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21:18 09.09.2015
Von Michael Arndt
Der Aushub hat begonnen - weiterbauen will die CTR in Eigenregie. Quelle: D. Flechtner
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"Die Baywobau hat uns bis zur Erteilung der Baugenehmigung begleitet - jetzt bauen wir in Eigenregie weiter", erklärt Alice Muska von der CTR Immo Group, dem Eigentümer des Grundstücks. Die Entscheidung sei im gegenseitigen Einvernehmen getroffen worden und die beste Lösung, betonen sowohl Muska von CTR als auch Baywobau-Chef Berndt Dietze. Man arbeite nach wie vor bei zwei Projekten in Dresden zusammen: Zwei Grundstücke zwischen der Wallstraße und der Marienstraße, auf denen sich derzeit Parkplätze befinden, gehören zur Hälfte Baywobau und CTR und sollen gemeinsam entwickelt werden.

Baywobau Dresden hatte über ein Jahr im Auftrag der CTR Immo Group, die ihren zentralen Sitz in Prag hat, die Bebauung des südlichen Teils "An der Herzogin Garten" in Richtung Hertha-Lindner-Straße geplant. Ursprünglich sollte dem Unternehmen auch die Ausführung des Neubauvorhabens obliegen. Vor einigen Wochen entschieden sich die Projektpartner für den getrennten Weg. Mit den frei gewordenen Kapazitäten möchte sich Dietze auf andere Dresdner Projekte konzentrieren.

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Bis zum Sommer 2016 soll die Residenz am Zwinger mit 190 Wohnungen stehen. 30 Millionen Euro investiert die CTR nach eigenen Angaben in das Gebäudeensemble, in dem man künftig "fürstlich wohnen" werde, wie es auf der Internetseite des Unternehmens heißt. Die Wohnungen sollen voll möbliert und ausgestattet werden - ganz nach dem Motto "ankommen und loswohnen". Eine Rezeption sowie ein 24-stündiger technischer Service soll zur Verfügung stehen, eine hochwertige Sandsteinfassade die Nähe zum Zwinger und zum Zentrum unterstreichen.

104 Wohnungen plant die CTR in der Residenz zu vermieten, so Alice Muska. 86 Wohnungen sollen als Eigentum verkauft werden, hier befinde man sich in der Phase der Reservierung. Ab Mitte August sollen die ersten Verkaufsverträge abgeschlossen werden. Auch auf der Baustelle ist Bewegung. Dort haben die Arbeiter mit dem Ausheben der Baugrube begonnen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 30.07.2014

Madeleine Arndt