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Lokales Baustart im Dresdner Zoo: Anlage für Erdmännchen entsteht bis Januar
Dresden Lokales Baustart im Dresdner Zoo: Anlage für Erdmännchen entsteht bis Januar
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20:09 09.09.2015
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Das Besondere des Projekts: "Die Besucher werden die Möglichkeit bekommen, die Anlage auf einem Rundweg komplett zu umlaufen und in der nachgebildeten Felskulisse und Buschsavanne den possierlichen Tieren ohne trennende Gitter zuzuschauen", erklärt Ukena. Außerdem sei vorgesehen, dass die wärmeliebenden Geschöpfe in der kalten Jahreszeit über Panoramascheiben in ihrem Winterhaus beobachtet werden können.

Ralf Leidel, Präsident des Zoofreunde-Vereins, übergab Ukena gestern einen Spendenscheck über 20 000 Euro für die neue, rund 400 000 Euro teure Anlage. Der Zoofreunde-Verein feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen.

Sechs Erdmännchen - fünf Damen und ein Herr - sowie ein Klippschlieferpärchen werden sich die neue Anlage teilen. Die hellgrauen Erdmännchen gehören zur Familie der Mangusten, stehen nach Menschenart oft auf zwei Beinen, wiegen um die 700 Gramm und leben im südlichen Afrika. Sie sind sehr gesellig. Bis zu 30 dieser Geschöpfe leben in einer Kolonie. Im Zuge der Arbeitsteilung hocken mehrere Erdmännchen vor den Eingängen zu ihrem Bau und halten auf den Hinterbeinen sitzend nach Feinden Ausschau. Ist Gefahr im Verzug, geben sie ihr charakteristisches Bellen von sich. Andere Artgenossen suchen nach Nahrung, die zu fast 90 Prozent aus Insekten besteht. Ihre Mitbewohner, die Klippschliefer, sind braun, sehen aus wie kaninchengroße Murmeltiere und kommen in den felsigen Gegenden Afrikas vor.

Joe, der als letzter Rhesusaffe die Felsenanlage bewohnt hatte, war im August auf einem Gnadenhof in Hessen untergekommen.

www.zoo-dresden.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 26.09.2012

Kat.