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Lokales Baumstriptease am Elbufer: Warum die Gehölze am Käthe-Kollwitz-Ufer ihre Rinde verlieren
Dresden Lokales Baumstriptease am Elbufer: Warum die Gehölze am Käthe-Kollwitz-Ufer ihre Rinde verlieren
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09:50 31.01.2019
Fast komplett ihre Rinde abgeworfen haben diese Bäume am Käthe-Kollwitz-Ufer. Quelle: Anja Schneider
Dresden

Na gut, ein Striptease ist es nicht wirklich, den die Bäume entlang des Käthe-Kollwitz-Ufers – zwischen Waldschlösschenbrücke und Einmündung Goetheallee – da hingelegt haben. Denn entkleidet haben sie sich zwar, sprich ihre Rinde verloren, aber da von Erotik zu sprechen ist natürlich Quatsch. Dennoch: die Bäume stehen nackt und bloß – was ist da los?

Kein Grund zur Beunruhigung

Kein Grund zur Beunruhigung, heißt es aus dem Amt für Stadtgrün. Denn es handele sich um Platanen und „diese verlieren regelmäßig ihre äußere Rinde in großen Schuppen. Danach unterscheiden sich die Bäume farblich deutlich vom Ausgangszustand.“ So könne durchaus der Eindruck entstehen, dass die Bäume nackt sind.

Die Rinde lößt sich in Platten vom Stamm ab Quelle: Anja Schneider

„Im Laufe der Zeit dunkelt die Rinde dann wieder nach - bis zum nächsten Abstoßen. Dieser Vorgang erfolgt witterungsabhängig regelmäßig“, heißt es aus dem Amt weiter. Eine Kontrollfahrt am Dienstag, 19. Januar, habe gezeigt, dass keine anderen Schäden vorliegen.

Drei Prozent sind Platanen

Platanen sind sommergrüne großkronige Bäume. In Mitteleuropa werde nahezu ausschließlich die Ahornblättrige Platane gepflanzt, „häufig auch im innerstädtischen Bereich“, kann man in der Ulmer-Enzyklopädie der Gartengehölze von Andreas Bärtels nachlesen. Platanen seien robust, schnellwüchsig, anspruchslos, vertragen kräftige Rückschnitte und werden „nicht selten an Promenaden mit dachförmigen Kronen als Schattenbaum gezogen“. Platanen stehen in Dresden zum Beispiel auch auf dem Neumarkt, auf der Hauptstraße am Goldenen Reiter. Drei Prozent aller Straßenbäume in Dresden sind Platanen (Stand 31.12.2017).

Von Catrin Steinbach

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