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Lokales "BRN keine zweite Loveparade" – Dresdner Ordnungsamt weist Kritik der Ortsbeiräte zurück
Dresden Lokales "BRN keine zweite Loveparade" – Dresdner Ordnungsamt weist Kritik der Ortsbeiräte zurück
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22:28 04.01.2016
Dresden

Nach der Kritik der Neustädter Ortsbeiräte am Ordnungsamt bestätigt die Dresdner Stadtverwaltung nun eine Ausdünnung der Bunten Repulik Neustadt (BRN). Laut einer von der Agentur Schröder vorgelegten Sicherheitsanaylse der Straßenparty sei es an manchen Punkten im Festgelände so eng, dass Lebensgefahr bestehe. Darauf will das Ordnungsamt nun reagieren.

Ziel sei es, heißt es aus dem Rathaus, im Falle von Bränden oder Havarien zu ermöglichen, dass die Rettungskräfte unverzüglich an den Einsatzort gelangen und die Besucher den gefährdeten Bereich verlassen können. Im Mittelpunkt der Überlegungen zur Sicherheit stünden daher die Straßenabschnitte und Kreuzungsbereiche, an denen sich das Publikum ballt.   

In diesen Bereichen wird es zwangsläufig weniger Genehmigungen geben, so die Stadt. Denkbare Optionen seien Genehmigungen für Stände auf nur einer Straßenseite sowie die generelle Freihaltung von Kreuzungen in stark frequentierten Bereichen.

"Die tragischen Ereignisse bei der Loveparade in Duisburg haben eindrücklich gezeigt, wie wichtig ein sinnvolles Sicherheitskonzept für Großveranstaltungen ist. Veränderungen an den neuralgischen Punkten des Festgebietes werden den grundlegenden Charakter der BRN nicht verändern, eine Katastrophe mit Verletzten oder gar Toten würde es aber in jedem Fall”, so Stadtsprecher Schulz. In den nächsten Wochen werde gemeinsam mit der Agentur Schröder beraten, welche Veränderungen im Genehmigungsverfahren für die Anmelder erforderlich sind.

Die Ortsbeiräte Ulla Wacker (Bündnis 90/die Grünen), Kristin Hofmann (Die Linke), Benita Horst (FDP) sowie die Linke-Stadträtin Jaqueline Muth und der stellvertretende Ortsbeirat Benjamin Kümmig (SPD) bemängelten die fehlende Kommunikation durch das Ordnungsamt mit den Anwohnern. Sie fürchten, der individuelle Charakter der BRN könne durch die möglichen Einschnitte verloren gehen.

Die Stadtverwaltung lässt die Kritik der Neustädter Ortsbeiräte nicht auf sich sitzen. “Alle Akteure sollten erst die konkreten Schritte abwarten, bewerten und sich dann ein Urteil erlauben, anstatt Klischees von der Verwaltung und der Neustadt zu bedienen", so Pressesprecher Kai Schulz auf DNN-Anfrage.

jv

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