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Lokales Autoren der DNN-Kolumne „Wort zum Sonntag“ spenden Honorare für guten Zweck
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Autoren der DNN-Kolumne „Wort zum Sonntag“ spenden Honorare für guten Zweck

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10:57 10.12.2021
Mira Körlin (Sprecherin der evangelischen Kirche Dresden/l.) und Elisabeth Meuser (Sprecherin des Bistums Dresden-Meißen/r.) übergeben in der Dresdner Synagoge symbolisch die Honorare der Autoren der DNN-Kolumne „Wort zum Sonntag“ an Elena Tanaeva (Sozialarbeiterin der Jüdischen Gemeinde).
Mira Körlin (Sprecherin der evangelischen Kirche Dresden/l.) und Elisabeth Meuser (Sprecherin des Bistums Dresden-Meißen/r.) übergeben in der Dresdner Synagoge symbolisch die Honorare der Autoren der DNN-Kolumne „Wort zum Sonntag“ an Elena Tanaeva (Sozialarbeiterin der Jüdischen Gemeinde). Quelle: Dietrich Flechtner
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Dresden

Die Sozialarbeit der Jüdischen Gemeinde Dresden bekommt finanzielle Unterstützung von den Autoren, die im Laufe des Jahres das „Wort zum Sonntag“ auf der Kirchenseite der DNN verfassten. Denn diese spendeten ihr Honorar – insgesamt 1200 Euro.

Wer Hilfe benötigt, ruft zuerst bei Elena Tanaeva an, die seit 2005 hier Sozialarbeiterin ist. Die geborene Leningraderin (seit 1991 Sankt Petersburg), Jahrgang 1958, kam 1998 nach Dresden. Sie kann sich schnell verständigen. Denn etwa 95 Prozent der rund 700 Gemeindemitglieder sind Zuwanderer aus den Staaten der Russischen Föderation. „Sie verstehen die Briefe von Behörden, vom Vermieter ihrer Wohnung oder von der Telefongesellschaft nicht“, sagt Elena Tanaeva.

25 sogenannte Alltagsbegleiter, alles Ehrenamtliche, helfen in diesen Fällen, übersetzen die Schreiben, bringen Bücher ins Haus oder begleiten Kranke zu Gesprächen beim Arzt. Stirbt jemand, wenden sich die Angehörigen in der Regel ebenfalls zuerst an Elena Tanaeva, wie sie erzählt. Sie erkläre dann, welche Schritte nötig sind.

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Der Anteil an älteren Gemeindemitgliedern habe stark zugenommen. Der Grund: 2005 hat die Bundesrepublik die Zugangsbedingungen verschärft. Alle Zuwanderer müssen jetzt zunächst in Russland eine Deutschprüfung bestehen. „Seitdem kommen kaum noch jüngere Leute.“

Von Tomas Gärtner