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Lokales Autistischer Junge aus Dresden braucht fahrbaren Untersatz
Dresden Lokales Autistischer Junge aus Dresden braucht fahrbaren Untersatz
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21:47 09.09.2015
Jim Ahrens mit seiner Großmutter Anette Ahrens vor dem Mercedes-Bus, der nun bezahlt werden muss. Quelle: Hauke Heuer
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Er kann weder selbstständig laufen noch sprechen. Menschen, die den Raum betreten, nimmt das Kind meist gar nicht wahr. Nun braucht seine Familie dringend ein behindertengerecht ausgestattetes Auto, um den Jungen zu seinen verschiedenen Therapien zu fahren.

„Wer für Jim die Verantwortung trägt, ist den ganzen Tag beschäftigt“, sagt die Großmutter des Jungen, Annett Ahrens (46), die sich seit Jahren um ihren Enkelsohn kümmert. Die Mutter Melanie Ahrens (24) hat mehrere Jahre in Hamburg als Rettungsassistentin gearbeitet und sucht nun in Dresden einen Job. Damit sich der Zustand von Jim verbessert beziehungsweise nicht verschlechtert, muss er neben seinem täglichen Besuch in der Heilpädagogischen Schule zum Schwimmen, Reiten und zur Logopädie. Regelmäßig fährt Annett Ahrens mit ihm zu einem spezialisierten Arzt nach Hoyerswerda. Da Jim im Rollstuhl sitzt, braucht die Familie dafür ein großes Auto, das mit einer Laderampe ausgestattet ist.

Jim Ahrens schläft in den Armen seiner Mutter Melanie. Quelle: Hauke Heuer
Wir haben nach langer Suche in der Mercedes-Niederlassung an der Fritz-Meinhardt-Straße ein Autohaus gefunden, dass uns unterstützt und einen Behindertenrabatt gewährt“, sagt Annette Ahrens. 11.000 Euro günstiger wurde der Familie im März ein Mercedes-Vito-Kleinbus überlassen. Trotzdem kostet das Gefährt noch 29.000 Euro. Eine Summe, die die Großmutter des behinderten Jungen nicht stemmen kann.

„Wir haben nach langem Kampf für das Auto schon von verschiedenen Stiftungen Fördergelder erhalten. Der größte Spender war mit einer Zuwendung über 4300 Euro die Fred und Carla Lottberg Stiftung“, sagt Anette Ahrens und fügt hinzu, „um das Autohaus auszuzahlen, fehlen uns trotzdem noch 11.000 Euro. Bevor wir nicht den kompletten Kaufpreis zusammengetragen haben, zahlen die Stiftungen ihre zugesicherten Spendengelder nicht aus.“

Um das fehlende Geld für den Mercedes-Bus doch noch auftreiben zu können, wurde direkt bei Mercedes ein Spendenkonto für Jim Ahrens eingerichtet. Zuwendungen können an Mobil mit Behinderung e.V., Bank für Sozialwirtschaft; Bankleitzahl: 660 20 500; Kontonummer: 87 11 300; Verwendungszweck: „Jimmy“ überwiesen werden.

Hinweis der Redaktion: Unserem Redakteur wurde zunächst eine Kontoverbindung genannt, für die keine Spendenquittungen ausgestellt werden können. Wir haben den Fehler inzwischen behoben.

Hauke Heuer

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