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Lokales Ausgebüxte Zebras in Dresden beschäftigen jetzt die Landespolitik
Dresden Lokales Ausgebüxte Zebras in Dresden beschäftigen jetzt die Landespolitik
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11:46 27.12.2018
Erst nach eineinhalb Stunden waren auch die letzten Zebras wieder eingefangen. Quelle: Archiv/Tino Plunert
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Dresden

Nur wenige Tage vor Weihnachten hatte ein halbes Dutzend ausgebüxter Zebras in Dresden für Aufregung gesorgt – jetzt beschäftigt der Vorfall sogar die Landespolitik. Am 17. Dezember wa­ren die Tiere nach einer Probe aus dem Dresdner Weihnachts-Circus an der Pieschener Allee ausgerissen, tauchten nur we­nig später vorm Landtag auf. Erst nach eineinhalb Stunden waren alle Zebras wieder eingefangen, eines starb kurz darauf – offenbar am Stress. Für den Landtagsabgeordneten und Tierschutz-Politiker Volkmar Zschocke (Grüne) wirft der kurios anmutende Vorgang ernste Fragen auf, die er jetzt per Kleiner Anfrage an die Landesverwaltung gestellt hat.

Der Politiker will darin nicht nur wissen, welche Kosten der tierische Polizeieinsatz verursacht hat und inwieweit die dem Zirkus in Rechnung gestellt werden. Der Abgeordnete erkundigt sich darin auch, ob die Behörden im Zirkus Kontrollen bezüglich der tiergerechten Haltung und der Einzäunung vorgenommen ha­ben und ob darüber hinaus Verstöße ge­gen das Tierschutzgesetz bekannt seien.

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Bei dem Einsatz am 17. Dezember wa­ren die Beamten mit sieben Fahrzeugen sowie auf Pferden unterwegs. Die Zebras waren teils in unterschiedliche Richtungen geflüchtet. Während eines der Tiere noch am Landtag eingefangen werden konnte, rannte ein weiteres indes bis zur fünf Kilometer entfernten Waldschlösschenbrücke. Und: Ganz ungefährlich war das Einfangen nicht. Ein Polizist wurde verletzt, weil ein Zebra zugetreten hatte.

Von seko