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Lokales Atomdünne Magnetfolien sollen Daten speichern
Dresden Lokales Atomdünne Magnetfolien sollen Daten speichern
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20:47 09.09.2015

Sie vernetzten dafür Eisenatome, die sich normalerweise zu festen 3D-Gittern verbinden, zu zweidimensionalen Metallmembranen. Und die entwickeln, wie Untersuchungen gezeigt haben, viel mehr Magnetkraft als normales Eisen - was die 2D-Folien als mögliche Speicherriesen empfiehlt.

Vorbild für das Projekt war das Wundermaterial Graphen, das aus ebenfalls nur in zwei Dimensionen vernetzten Kohlenstoff-Atomen besteht. Solche Graphene haben ungewöhnliche mechanische, elektronische und Speicher-Eigenschaften. Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Festkörper- und Werkstoffforschung (IFW) Dresden sowie Kollegen der Technischen Universität Dresden, der Polnischen Akademie der Wissenschaften, des "Institute of Basic Sciences" Korea und der "Sungkyunkwan University" Korea benutzten solche Graphen-Folien nun als "Fallen" für Eisenatome, die sich - angestoßen durch Elektronenstrahlen - in den Waben-Poren festsetzten und zu 2D-Gittern zusammenschlossen. "Die Methode, Graphen als Strukturierungs- schablone bei der Präparation zu verwenden, könnte Schule machen und den Weg zu weiteren neuen zwei-dimensionalen Membranen öffnen", sind die Werkstoffforscher überzeugt. "Das Beispiel Eisen hat gezeigt, dass die magnetischen Eigenschaften in den zweidimensionalen Membranen deutlich verstärkt sind, was sie für die Anwendung als Magnetspeicher interessant macht."

Das Wissenschaftlerteam hat seine Ergebnisse nun im Fachmagazin "Science" veröffentlicht.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 14.03.2014

hw

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