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Lokales Architekt Kulka fordert mehr Mitsprache bei Lingnerstadt
Dresden Lokales Architekt Kulka fordert mehr Mitsprache bei Lingnerstadt
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13:23 04.05.2019
Die Lingnerstadt stellt einen neuen, zentrumsnahen Stadtteil dar. Quelle: Stadt Dresden
Dresden

Peter Kulka ist nicht zu bremsen. „Das muss ich Sie wissen lassen“, kündigt der Architekt der versammelten Gestaltungskommission diese Worte an: „Ich habe die künstlerische Oberleitung für die Lingnerstadt. Ich kann dieses Amt aber nicht ausüben, wenn ich nicht darin eingebunden bin, was andere Architekten dort machen“, wettert der 81-Jährige. Und verblüfft mit seinen Worten die im Rathaus versammelte Gestaltungskommission so sehr, dass der Vorsitzende Jürg Sulzer erst einmal zehn Minuten Pause ansetzt.

Zur Aufklärung: Kulka hat mit seinen Plänen den städtebaulichen Wettbewerb zur Lingnerstadt gewonnen. Und wurde anschließend auch von dem Eigentümer beauftragt, dem der größte Teil der zu bebauenden Grundstücke zwischen St. Petersburger Straße und Hygiene-Museum gehört. „Aber es gibt noch andere Eigentümer im Gebiet, die ihre eigenen Pläne entwickeln“, sagt Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Grüne).

Zum Beispiel den Besitzer des Eckgrundstücks an der Kreuzung Bürgerwiese und Zinzendorfstraße. Dessen Pläne sind zuletzt bei der Gestaltungskommission durchgerauscht, zu klobig wirkte der Entwurf eines Dreieckhauses – ein Makel, der offenbar Kulkas Zorn anstachelte. Nun haben zwei Büros nachgebessert und dafür Lob geerntet. Der Neubau erscheint klar in drei Teile gegliedert weniger massiv. Nur das für die Fassade gewählte Material überzeugte noch nicht. Gerade am direkt an der Bürgerwiese stehenden Eckhaus darf es etwas Hochwertiges sein, empfiehlt Sulzer.

Von uh

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