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Lokales Arbeitslosenzahlen in Dresden weiter im Sinkflug
Dresden Lokales Arbeitslosenzahlen in Dresden weiter im Sinkflug
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16:26 30.10.2019
Weniger Andrang bei der Agentur für Arbeit. Die Erwerbslosenzahlen in Dresden sind weiter gesunken. Quelle: Ole Spata/dpa
Dresden

Sachsen hat wieder weniger Arbeitslose. Im Oktober waren im Freistaat 109 100 Männer und Frauen erwerbslos gemeldet, 10900 weniger als im September. Laut Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Chemnitz betrug die Arbeitslosenquote 5,1 Prozent (September: 5,2). Dies sei der niedrigste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen ab 1991.

Als Grund für die positive Entwicklung nannte die Regionaldirektion die fortgesetzte Herbstbelebung. Zwar sei der Rückgang weniger stark ausgefallen als zum gleichen Zeitpunkt 2018, dies gebe aber keinen Anlass zur Sorge. „Der Arbeitsmarkt zeigt sich insgesamt weiterhin robust und stabil“, sagte Klaus-Peter Hansen, Leiter der sächsischen Regionaldirektion.

„EIn wahrhaft goldener Herbst“

Auch in Dresden ist die Quote um 0,1 Prozentpunkte gesunken – hier allerdings auf 5,4 Prozent. Mit 16 226 waren 253 Menschen weniger arbeitslos gemeldet als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat wurden 796 Arbeitslose weniger gezählt. Jan Pratzka, Chef der Dresdner Arbeitsagentur, sprach mit Blick auf die Zahlen von einem „wahrhaft goldenen Herbst“.

Er wies zudem darauf hin, dass die Zahl der gemeldeten freien Stellen gegenüber September gesunken ist. Und das, obwohl auch Dresdner Unternehmen händeringend Fachkräfte suchen. Im Oktober gab es mit 1048 neuen Stellenangeboten beim gemeinsamen Arbeitgeberservice von Agentur und Jobcenter 99 weniger als noch im September. Vor allem Zeitarbeitsfirmen meldeten Pratzka zufolge Bedarf an – aber auch Dienstleister(120 Stellen), die öffentliche Verwaltung (114 Stellen), Handel (107 Stellen) sowie das Gesundheits- und Sozialwesen (105). Insgesamt böten die derzeit „reichlich 4000 Arbeitsangebote in nahezu jedem Berufsfeld“ viele Möglichkeiten, die Jobsuche zum Erfolg zu führen, erklärte der Agenturchef.

Weniger Langzeitarbeitslose

11 297 der 16 226 Arbeitslosen in Dresden wurden im Jobcenter betreut, 4929 in der Arbeitsagentur. Die Zahl jugendlicher Jobsucher unter 25 sank von 1650 im September auf 1454 im Oktober. Gründe dafür sieht Pratzka vor allem in einem späten Einstieg in die Berufsausbildung. Auch die Zahl der über 50-Jährigen ohne Arbeit ist im Monatsvergleich gesunken – und zwar um 43 auf 5164. Bei den Langzeitarbeitslosen – also Männer und Frauen, die ein Jahr oder länger ohne Arbeit sind – schrumpfte die Zahl sogar um 132 auf 5004.

Beschäftigungsaufbau stockt

Unterdessen meldet die Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft (VSW) erstmals seit 2009 einen stockenden Beschäftigungsaufbau. Mit Sorge beobachte man die rückläufige Konjunktur im größten sächsischen Industriezweig – der Metall- und Elektroindustrie (M+E) – hieß es vom Verband. Er forderte spürbare Entlastungen für Unternehmen bei Strom- und Arbeitskosten, einen deutlichen Bürokratieabbau und die schnelle Beseitigung von Infrastrukturdefiziten.

Von Barbara Stock

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