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Angeklagte im Dresdner Hooligan-Prozess räumen Vorwürfe ein 

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10:53 31.03.2021
Die Angeklagten sitzen mit ihren Verteidigern zu Beginn des Prozesses gegen Mitglieder der Gruppierung «Faust des Ostens» im Landgericht Dresden.
Die Angeklagten sitzen mit ihren Verteidigern zu Beginn des Prozesses gegen Mitglieder der Gruppierung «Faust des Ostens» im Landgericht Dresden. Quelle: Matthias Rietschel
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Dresden

Im Prozess gegen mutmaßliche Mitglieder der Hooligan-Gruppierung „Faust des Ostens“ (FdO) am Landgericht Dresden haben nach einem 37-Jährigen auch die beiden anderen Angeklagten Geständnisse abgelegt. Sie machten dabei ausführliche Angaben, unter anderem zu Struktur und Plänen der FdO, und räumten die gegen sie erhobenen Vorwürfe ein. Die Befragung des 30- und des 31-Jährigen soll am nächsten Verhandlungstag fortgesetzt werden.

Drei Männer sind wegen Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung und Gewalttaten sowie gefährlicher Körperverletzung und schweren Bandendiebstahls angeklagt. Die FdO soll gewaltsame Übergriffe auf Anhänger anderer Fußballmannschaften vor allem aus dem Westen, aber auch Polizisten und Ausländer geplant haben – im Umfeld von Fußballspielen des damaligen Zweitligisten Dynamo Dresden.

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Konkret sollen der 30-Jährige und der 31-Jährige an einer Attacke auf ausländische Diskobesucher im April 2011 beteiligt gewesen sein sowie der 30-Jährige und ein 37-Jähriger an einer gewalttätigen Auseinandersetzung mit Fans des Vereins Erzgebirge Aue zu Himmelfahrt 2012 im Hauptbahnhof in Dresden.

Der Ältere hatte zum Prozessauftakt am Montag über seinen Verteidiger erklären lassen, dass er der FdO angehört hat. Danach hält er es auch für möglich, dass er bei dem Übergriff 2012 dabei war. Der Prozess hatte am Montag begonnen und wird am 15. April fortgesetzt.

Von RND/dpa