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Lokales Angebotene Juwelen: Polizei und Staatsanwaltschaft liegen keine Hinweise vor
Dresden Lokales Angebotene Juwelen: Polizei und Staatsanwaltschaft liegen keine Hinweise vor
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15:52 10.01.2020
Ein Absperrband hängt vor den Gitterfenstern des Grünen Gewölbes. Quelle: Sebastian Kahnert/dpa
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Dresden

Nach den Spekulationen um angebotene Schmuckstücke aus dem Grünen Gewölbe haben sich nun auch Staatsanwaltschaft und Polizei Dresden zu Wort gemeldet. Die Behörden hätten die israelische Firma CGI nicht mit der Überprüfung des Sicherheitskonzeptes im Grünen Gewölbe oder mit sonstigen Ermittlungen beauftragt, heißt es in einer Mitteilung.

Zudem liegen den Ermittlungsbehörden keine Hinweise darauf vor, dass im Grünen Gewölbe gestohlener Schmuck der Firma zum Kauf angeboten wurde. „Seitens der Firma wurden keine Erkenntnisse an die Dresdner Staatsanwaltschaft oder die Polizei übermittelt“, teilt Justizsprecher Jürgen Schmidt mit.

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Staatliche Kunstsammlungen zeigten sich überrascht

Auch die Staatlichen Kunstsammlungen (SKD), zu denen das Grüne Gewölbe gehört, zeigten sich überrascht. Von dem angeblichen Sachverhalt habe man keine Kenntnis, erklärte SKD-Sprecher Stephan Adam auf Anfrage.

Am Freitag waren Meldungen aufgetaucht, nach denen es erstmals Hinweise auf die in Dresden gestohlenen Schmuckstücke gebe. Die israelische Sicherheitsfirma CGI habe nach eigenen Angaben wertvolle Stücke von Unbekannten angeboten bekommen. Diese hätten in E-Mails neun Millionen Euro für den Bruststern des Polnischen Weißen Adler-Ordens und den „Sächsischen Weißen“ verlangt.

Zwei Unbekannte waren am frühen Morgen des 25. November mit Gewalt in das berühmte Schatzkammermuseum des 18. Jahrhunderts im Erdgeschoss des Residenzschlosses eingedrungen. Das Achselband mit dem „Sächsischen Weißen“ und der Bruststern des Polnischen Weißen Adler-Ordens gehören zu gut zwei Dutzend erbeuteten barocken Schmuckstücke aus Diamanten und Brillanten. Die Einbrecher hatten ein Fenstergitter durchtrennt, das Fenster herausgestemmt, im Juwelenzimmer mit einer Axt Löcher in die Vitrine mit den prächtigsten Stücken gehakt und zugegriffen. Der Coup, der auch international Schlagzeilen machte, dauerte nur wenige Minuten. Als die Polizei eintraf, waren Diebe und Beute verschwunden.

Mehr zum Einbruch ins Grüne Gewölbe

Der Juwelendiebstahl im Grünen Gewölbe sorgt in Dresden auch weiterhin für Fassungslosigkeit. Noch immer fehlt jede Spur von den Tätern. Die Sonderkommission „Epaulette“ ermittelt auf Hochtouren.

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Von cg/dpa

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