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Lokales An der Albertbrücke ist Platz für einen neuen Biergarten in Dresden
Dresden Lokales An der Albertbrücke ist Platz für einen neuen Biergarten in Dresden
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09:47 04.08.2019
Links und rechts des Elberadwegs haben an der Albertbrücke Bierbänke und -tische Platz. Gastronomen sollen an einer Sommerwirtschaft an dem Standort interessiert sein.
Links und rechts des Elberadwegs haben an der Albertbrücke Bierbänke und -tische Platz. Gastronomen sollen an einer Sommerwirtschaft an dem Standort interessiert sein. Quelle: Anja Schneider
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Dresden

Dresdens neuester Biergarten könnte an der Albertbrücke auf Neustädter Seite entstehen. Dort wurde im Zuge der 3,2 Millionen Euro teuren Sanierungsarbeiten an den Brückenbögen der Albertbrücke auch das Umfeld verschönert. „Es ist jetzt beidseits der Brücke entlang des neuen Radweges Platz entstanden, für den sich Gastronomen interessieren“, sagt Andreas Gruner, im Straßen- und Tiefbauamt Abteilungsleiter für Brücken und Ingenieurbauwerke. Beidseits des Radweges könnten Biertische und -bänke Platz finden, auch ein Café wäre denkbar. Einzige Auflage: Für den Hochwasserfall muss alles transportabel sein. „Durch die nahe Glacisstraße dürfte die Ver- und Entsorgung einer solchen Sommerwirtschaft aber kein Problem sein“, meint Gruner.

Der Platz habe nach Einschätzung des Brückenfachmanns weitere Vorteile. So könne ein Kasemattenraum, in dem bisher ein Kanuverein sein Material lagerte, vom neuen Gastronomen genutzt werden. Ebenso der frisch sanierte Pavillon, der zum Beispiel als Bühne dienen könnte. „Es dürfte aber eher 2021 oder 2022 werden, bis ein solcher Biergarten öffnet“, gießt Gruner Wasser in den Wein. Das hänge vom Bauablauf ab. „Wir wollen mit der Baustelle fertig sein, bevor ein gastronomischer Betrieb beginnt“, sagt er.

Vorstellbar wäre es jedoch, dass ein Biergarten interimsweise für ein oder zwei Jahre eingerichtet wird. Hintergrund ist, dass die Baupause an der Albertbrücke ab dem Herbst 2019 länger werden kann. Das hat mit den dann beginnenden Bauarbeiten auf der Carolabrücke zu tun, die dort eine von zwei Fahrbahnen in Beschlag nehmen. Gleichzeitige Verkehrseinschränkungen auf der Albertbrücke will Gruner tunlichst vermeiden, weshalb es dort erst 2022 weitergehen könnte. Dann könnte eine Sommerwirtschaft an der Albertbrücke schon zwei gute Saisons hinter sich haben.

Von Uwe Hofmann