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Lokales Amalie-Dietrich-Platz in Gorbitz als Kriminalitätsschwerpunkt eingestuft
Dresden Lokales Amalie-Dietrich-Platz in Gorbitz als Kriminalitätsschwerpunkt eingestuft
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14:43 31.08.2018
Immer wieder muss die Polizei auf dem Amalie-Dietrich-Platz in Gorbitz einschreiten. Quelle: Sebastian Kositz
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Dresden

Immer wieder war der Amalie-Dietrich-Platz in den vergangenen Wochen negativ in die Schlagzeilen geraten – jetzt hat die Polizei reagiert und den Bereich als herausragenden Kriminalitätsschwerpunkt eingestuft. Dort können die Beamten nun auch ohne konkreten Verdacht Personen kontrollieren – und somit in Gorbitz nun ebenso hart durchgreifen, wie beispielsweise bereits in der Äußeren Neustadt. In dem Viertel hatte es in jüngster Zeit immer wieder großangelegte Razzien gegeben.

Seit Beginn des Sommers häufen sich rund um den Amalie-Dietrich-Platz die Straftaten, kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen und Gewalt. Die Einstufung als Schwerpunkt, oft auch als so genannter „gefährlicher Ort“ bezeichnet, nun die daraus folgende Konsequenz. Neben dem Amalie-Dietrich-Platz umfasst der Bereich in Gorbitz auch die Höhenpromenade und den Merianplatz.

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Wie schon an anderen Kriminalitätsschwerpunkten in Dresden – insgesamt gibt es in der sächsischen Landeshauptstadt aktuell neun derartig klassifizierte Bereiche – spielte bei der Entscheidung jetzt eine Rolle, dass es innerhalb eines recht kurzen Zeitraums eine auffällige Kriminalitätsentwicklung gegeben habe. Das Hauptaugenmerk, so erklärt Polizeisprecher Marko Laske, liegt dabei auf Gewalt, Körperverletzungen und Drogenkriminalität. Zugleich, so heißt es weiter, seien aber auch Beschwerden von Anwohnern, Pöbeleien und durch Alkohol bedingte Entgleisungen Gründe, die mit eine Rolle spielen.

Genau das hat auf den Bereich zugetroffen. Erst am Mittwochabend war die Situation auf dem Amalie-Dietrich-Platz einmal mehr eskaliert. Bei einer Auseinandersetzung zwischen jungen Männern aus Eritrea und Syrien war ein 22-Jähriger niedergestochen worden. Er musste schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden.

Von seko

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