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Dresden Lokales Der Altmarkt bleibt ein holpriges Pflaster
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07:45 27.09.2019
Bleibt auch nach der Sanierung holprig: der Altmarkt. Quelle: Anja Schneider
Dresden

Der Altmarkt wird von Frühjahr 2020 bis August 2021 umgebaut. Die schlechte Nachricht für Senioren und Behinderte: Der zen­trale Platz wird sein holpriges Pflaster behalten. Die Verwaltung lehnt es ab, die Hauptwegebeziehungen der Veranstaltungen auf dem Altmarkt mit geschnittenem Pflaster zu versehen. Das teilt Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) jetzt dem Stadtrat mit.

Der Stadtrat hatte vor der Sommerpause die Verwaltung aufgefordert, zumindest für die Hauptachsen glattes Pflaster zu verwenden. Geht nicht, so Hilbert, das wäre ein erheblicher Eingriff in das Erscheinungsbild der Platzfläche. „Die Anlage von Bändern geschnittenen Pflasters über den Altmarkt wird abgelehnt“, heißt es in einer Vorlage zum Altmarkt.

Mehrkosten in Höhe von 1,85 Millionen Euro

Gegen den glatten Bodenbelag würden auch die Kosten sprechen, so Hilbert. Der Stadtrat hatte sich für eine Sparvariante der Altmarktsanierung mit Kosten von rund vier Millionen Euro entschieden. Hilbert wollte mit sieben Millionen Euro den gesamten Platz neu pflastern. Doch nach dem Willen der Stadträte sollen nur die Stellen gepflastert werden, an denen für das neue Leitungsnetz und die neue Drainage gegraben werden muss.

Damit eine stabile Fläche entsteht, müsste der gesamte Altmarkt mit geschnittenem Pflaster ausgestattet werden. Das wäre mit Mehrkosten von 1,85 Millionen Euro verbunden, so dass sich der Gesamtpreis für die Sanierung auf 8,85 Millionen Euro belaufen würde, rechnet Hilbert in der Vorlage vor.

Das Geld ist natürlich nicht vorhanden. Dafür soll der Finanzausschuss Geld für ein mobiles Terrorabwehrsystem locker machen. 550.000 Euro will Hilbert ausgeben, im Moment ist die Investition höchst umstritten. Die Entscheidung fällt am 7. Oktober.

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