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Lokales Altes Terminal am Flughafen Dresden soll bis Mitte Mai verschwinden
Dresden Lokales Altes Terminal am Flughafen Dresden soll bis Mitte Mai verschwinden
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15:32 14.01.2019
Mitte der 1990er Jahre war das Terminal am Dresdner Flughafen errichtet worden. In wenigen Tagen beginnt der Abriss. Quelle: Dietrich Flechtner
Dresden

Am Dresdner Flughafen rücken in Kürze die Abrissbagger an: Voraussichtlich bis Mitte soll dort das alte Terminal 2A verschwinden. Das Gebäude war Mitte der 1990er Jahre als Erweiterung neben dem Hansahaus entstanden. Für die Halle gibt es inzwischen keine Verwendung mehr, die Verantwortlichen der Mitteldeutschen Flughafen AG haben sich deshalb für den Abriss entschieden.

Das Terminal 2A war den Angaben des Betreibers zufolge in den Jahren 1993 und 1994 errichtet worden – allen voran, um den seinerzeit rasant steigenden Fluggastzahlen Rechnung zu tragen. Allein zwischen 1990 und 1992 hatten sich die Zahl der Passagiere auf eine Million verfünffacht. Bis 2001, als das heutige Abfertigungsgebäude eröffnete, wurde das Terminal für Abflüge ge­nutzt. In den Jahren darauf diente es als Lager für Mietkunden.

Für eine wirtschaftliche Nachnutzung ist das Gebäude allerdings inzwischen ungeeignet, erklärt Flughafensprecher Björn-Henrik Lehmann. Der Abriss des alten Terminals einschließlich der Gepäckhalle werde voraussichtlich am kommenden Montag beginnen. Das angrenzende Gebäude, in dem sich unter anderem der Indoorspielplatz Playport und ein öffentliches Betriebsrestaurant befinden, bleiben weiterhin bestehen. Was mit der entstehenden freien Fläche passiert, ist laut Björn-Henrik Lehmann bislang noch unklar.

Bevor aber tatsächlich die Ab­rissbagger anrücken, wird der Ge­bäudeteil noch einmal buchstäblich zu einer ganz großen Bühne für die Kunst. Die bekannte Graffiti-Künstlerin MadC will in den nächsten Ta­gen dem alten Terminal noch einmal einen frischen Anstrich verpassen, die riesigen Wand-, Boden-, und Deckenflächen mit einer Ge­samtgröße von 8000 Quadratmetern mit ihren poppigen Farbspielen überziehen. 400 Liter Farbe und 5000 Spraydosen sollen für dieses großformatige Kunstwerk zum Einsatz kommen.

MadC alias Claudia Walde ist eine weltweit bekannte Graffiti-Künstlerin. Quelle: Foto: Leonardo Munoz/dpa

Claudia Walde stammt ur­sprünglich aus Bautzen und hat sich unter ihrem Pseudonym MadC inzwischen weltweit einen Namen gemacht. Hinter der nun in Dresden gestarteten Aktion steckt die Dresdner Kreativagentur Cromatics und die vom Freistaat groß angelegte Kampagne „So geht sächsisch“. Der deutsch-französische Kultursender „Arte“ wird die Gelegenheit nutzen, um ein Porträt über die Künstlerin zu produzieren – und somit auch eine dauerhafte Dokumentation des nur wenige Tage existenten Gesamtwerks schaffen.

Von Sebastian Kositz

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