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Lokales Alternativstandort für Globus – Die Verhandlungen stocken
Dresden Lokales Alternativstandort für Globus – Die Verhandlungen stocken
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16:53 11.08.2019
Um dieses Grundstück an der Bremer Straße geht es. Quelle: Jürgen-M. Schulter
Dresden

Die Standortsuche ist abgeschlossen, jetzt wird mit den Grundstückseigentümern verhandelt. Vor einem Vertragsabschluss wird nicht mehr öffentlich kommuniziert. Das ist der Stand beim Thema Globus, so hat es Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) mitgeteilt. Nach DNN-Informationen läuft hinter den Kulissen ein Tauziehen.

Komplizierter Grundstückstausch

Das Grundstück an der Bremer Straße, das Globus für den Bau eines Einkaufsmarktes angeboten werden soll, gehört dem Freistaat Sachsen. Das Land will den Grundstücksdeal dazu nutzen, eigene offene Baustellen zu bearbeiten. So sucht das Staatliche Immobilien- und Baumanagement händeringend ein Grundstück für den Bau eines Probebühnenzentrums für Staatsschauspiel und Staatsoper.

Mit einem komplizierten Grundstückstausch von vier beteiligten Parteien, bei dem es um Flächen am Postplatz und im Packhofareal geht, soll der seit Jahren geplante Neubau gelingen. Die Stadt hat geliefert und eine Beschlussvorlage erarbeitet, die den Weg für ein Probebühnenzentrum an der Packhofstraße freimacht.

Verhandlungen sind noch nicht abgeschlossen

In den Verhandlungen soll das Finanzministerium allerdings weitere Forderungen gestellt haben, heißt es aus gut informierten Kreisen. So seien auch Grundstücke für die Technische Universität in den Blick des Freistaats geraten.

Sandra Jäschke, Sprecherin des Finanzministeriums, teilte auf Anfrage der DNN zum Verfahrensstand mit: „Die Verhandlungen mit der Landeshauptstadt sind noch nicht abgeschlossen. Aufgrund des laufenden Verfahrens bitte ich um Verständnis, dass wir uns zu Einzelheiten der Gespräche nicht äußern können.“

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Thomas Löser, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen im Stadtrat, sieht den Freistaat in der Pflicht: „Wer A sagt, muss auch B sagen. Das Land muss seinen Teil zum Gelingen beitragen.“ Globus habe eine Grundsatzentscheidung getroffen, so Löser. „Jetzt darf der Freistaat Dresden nicht hängen lassen.“

Globus plant seit Jahren einen Einkaufsmarkt auf dem Gelände des Alten Leipziger Bahnhofs. Gegen diese Pläne hat sich politischer und bürgerschaftlicher Protest formiert: Das einmalige innerstädtische Grundstück sei zu wertvoll für den Bau einer Einzelhandelseinrichtung, hieß es immer wieder. In dem Areal sollten besser Wohn- und Bürogebäude gebaut werden, es bestehe die Chance, ein neues Quartier zu entwickeln und eine Anbindung an die Neustadt zu schaffen.

Globus hatte mehrfach betont, seine Pläne vorrangig am Alten Leipziger Bahnhof umsetzen zu wollen, die Augen aber auch vor nicht vor einem geeigneten Alternativgrundstück zu verschließen.

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Von Thomas Baumann-Hartwig

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