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Lokales Alptraum aller Trucker: Drei Polen plünderten zwölf Sattelschlepper
Dresden Lokales Alptraum aller Trucker: Drei Polen plünderten zwölf Sattelschlepper
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15:33 09.09.2019
Symbolfoto Quelle: dpa
Dresden

Wenn es Nacht wird auf den Autobahnen schlägt ihre Stunde, dann werden sie aktiv, die sogenannten Planenschlitzer. Sie sind der Alptraum aller Brummifahrer. Während die sich auf den Autohöfen eine Mütze Schlaf holen, räumen ihnen die Ganoven die Laster aus. Blitzschnell werden die Planen der Aufleger aufgeschlitzt, die Ladung sondiert und die Waren auf Kleintransporter umgeladen. Wenn die Fahrer den Diebstahl bemerken, sind die Gauner längst über alle Berge.

Die international agierenden Banden sind straff organisiert und agieren arbeitsteilig in wechselnder Besetzung. Die einen spähen die Abstellorte und die Laster aus, andere kümmern sich um die Ladung, wieder andere um den Transport und den Verkauf des Diebesguts.

Trio ergaunerte Waren im Wert von rund 450 000 Euro

Mateusz und Adrian W. sowie Robert Z. gehören zu einer solchen Bande. Die drei Polen müssen sich seit Montag wegen schweren Bandendiebstahls vor dem Dresdner Landgericht verantworten. In zwölf Fällen sollen sie an verschiedenen deutschen Autobahnen Sattelaufleger geplündert und die Waren nach Polen gebracht haben.

Sie nahmen, was sich zu Geld machen lässt: von Duftkerzen über Elektrogeräte und Spielzeug bis zu Autoreifen. Laut Staatsanwaltschaft klauten sie unter anderem Markenwerkzeug für 39 000 Euro, hochwertige Kaffeemaschinen für 103 000 Euro und Fahrräder für 75 000 Euro. Insgesamt ergaunerten sie sich Waren im Wert von rund 450 000 Euro. Dazu kommt noch der Sachschaden.

Auffallend ist, dass sie vor allem osteuropäische Laster knackten: aus Ungarn, Tschechien, Estland, Rumänien und Polen. Sie beklauten sogar bevorzugt Landsleute. Zunächst sind zwölf Verhandlungstage angesetzt.

Von Monika Löffler

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