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Lokales Albertinum bekommt Fassaden-Kunst zurück
Dresden Lokales Albertinum bekommt Fassaden-Kunst zurück
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12:01 19.02.2018
Fliegende Kunstwerke für einen Moment – Das Albertinum bekommt Fassadenkunst nach Sanierung zurück.
Fliegende Kunstwerke für einen Moment – Das Albertinum bekommt Fassadenkunst nach Sanierung zurück. Quelle: Anja Schneider
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Dresden

Fliegende Kunstwerke in Dresden – zumindest für einen Moment. Denn das Albertinum bekommt seine beleuchteten Außenkunstwerke an der Fassade zurück, die saniert wurden. Donnerstagvormittag haben Mitarbeiter der Firma „nmd-Licht am Bau“ die ersten fünf der insgesamt sechs Bilder mit einem Kran an ihren angestammten Platz zurück gebracht. Die mit LED beleuchteten Kunstwerke sind Ausschnitte von Bildern der Künstlerin Elisabeth Brockmann, die im Albertinum zu sehen sind.

Nach der Jahrhundertflut 2002 suchte der damalige Direktor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) nach einer Möglichkeit, die Ausstrahlung des Albertinums zu verbessern. Zusammen mit Ulrich Bischoff, dem damaligen Leiter der Galerie Neue Meister wurden sie auf Brockmann aufmerksam, eine Schülerin von Gerhard Richter. Die Idee unter dem Motto „Keep in View“ wurde 2002 technisch von der nmd GmbH umgesetzt. die Bilder sollen den Passanten einen Vorgeschmack bieten, was es im Inneren des Albertinums zu Sehen gibt, das seit neuestem auch Werke der Documenta beherbergt.

Neue LEDs sollen bis zu 70 Prozent Strom sparen

„Sonne und Regen haben den Kunstwerken zugesetzt, so dass wir sie nun sanieren mussten“, sagt nmd-Geschäftsführer Andreas Krawczyck. Mit den neuen Energiesparlampen werde der Stromverbrauch für die Beleuchtung der insgesamt rund 34 Quadratmeter großen Bildflächen um 70 Prozent gesenkt, erklärt Krawczyck. Das Unternehmen produziert lichttechnische Speziallösungen, unter anderem auch für die Centrum- und Altmarktgalerie. Seit 2008 ist die SIB Innovations- und Beteiligungsgesellschaft an dem Unternehmen beteiligt. Das 23-Mann große Unternehmen nmd wächst und sucht aktuell nach weiteren Fachkräften.

Die nächste Sanierung der sechs Kunstwerke, die mit Metallschienen an der Fassade des Albertinums befestigt werden, ist voraussichtlich in zehn Jahren wieder fällig.

Von Hilal Alwal & Tomke Giedigkeit

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