Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Lokales AfD setzt Bundesparteitag am Sonntag in Dresden fort
Dresden Lokales

AfD setzt Bundesparteitag am Sonntag in Dresden fort

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:53 10.04.2021
Tino Chrupalla, AfD-Bundessprecher, gibt in der Dresdener Messehalle beim Bundesparteitag der AfD Interviews.
Tino Chrupalla, AfD-Bundessprecher, gibt in der Dresdener Messehalle beim Bundesparteitag der AfD Interviews. Quelle: Kay Nietfeld
Anzeige
Dresden

Die AfD will am Sonntag (ab 10 Uhr) auf ihrem Bundesparteitag in Dresden ihre Debatte zum Wahlprogramm für die Bundestagswahl am 26. September abschließen. Nachdem der Parteitag am Samstag bis in die Abendstunden über das Wahlprogramm diskutierte, soll es am Sonntag auch noch um Satzungsänderungen gehen. Dabei steht unter anderem ein Antrag des Landesvorstandes von Sachsen-Anhalt zur Begrenzung von Amtszeiten zur Abstimmung. Demnach soll ein Mitglied des Bundesvorstandes höchstens zweimal unmittelbar in dasselbe Parteiamt wiedergewählt werden können.

Am Samstag hatte die AfD unter anderem entschieden, noch keine Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl zu bestimmen. Eine Mehrheit gab es lediglich für den Vorschlag, mit einem Spitzenduo in den Wahlkampf zu ziehen. Die Wahl dieses Zweierteams wird aber noch nicht auf dem Parteitag erfolgen. Stattdessen sollen zu einem späteren Zeitpunkt die Mitglieder der Partei entscheiden.

Das tägliche DNN-Update als Newsletter

Die News aus Dresden, Sachsen, Deutschland und der Welt – von uns zusammengestellt täglich gegen 7 Uhr in Ihrem E-Mail-Postfach.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Zudem beschlossen die rund 570 Delegierten eine „Corona-Resolution“. Darin fordert die Partei „jedweden, auch indirekten, Zwang zur Durchführung von Tests, Impfungen, unter anderem durch Einführung sogenannter Schnelltest-Apps und des grünen Impfpasses, sowie Benachteiligungen für Maskenbefreite zu unterlassen“. Die AfD war im Vorfeld dafür kritisiert worden, trotz steigender Infektionszahlen eine Präsenzparteitag mit hunderten Teilnehmern zu veranstalten. Parteichef Jörg Meuthen hatte das am ausdrücklich verteidigt.

Von RND/dpa