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Lokales Dresdner Kreuzchor singt vor über 23.000 Besuchern im Dynamo-Stadion
Dresden Lokales Dresdner Kreuzchor singt vor über 23.000 Besuchern im Dynamo-Stadion
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12:41 23.12.2017
Kreuzkantor Roderich Kreile und sein Chor Quelle: Dietrich Flechtner
Dresden

Große Bühne für den Dresdner Kreuzchor: 23.650 Menschen sind am Freitagabend ins Stadion von Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden gekommen, um den berühmten Knabenchor bei seinem Adventskonzert zu erleben. Geiger David Garrett hatte seinen Auftritt wegen eines Infekts kurzfristig abgesagt. Für ihn sprang die 22 Jahre alte Dresdner Musikstudentin Anna-Maria Reiß ein und erhielt dafür Standing Ovations der Zuhörer. „Als ich heute morgen die Nachricht bekommen habe, war ich geehrt. Im Laufe des Tages kam dann immer mehr Nervosität auf“, berichtete die Nachwuchsmusikerin. Weitere Gäste waren Jazzsängerin Jocelyn B. Smith, die österreichische Sopranistin Elisabeth Breuer und Schauspieler Samuel Koch, der die Weihnachtsgeschichte las.

Die 108 Kruzianer in winterfester Kleidung unter Leitung von Kreuzkantor Roderich Kreile wurden von einer zehnköpfigen Band begleitet, bei der auch Gitarre, Keyboard und Schlagzeug zum Einsatz kamen. Sie wurde erstmals von Nachwuchsgeigern bereichert. Angeführt von zwei Mitgliedern der Dresdner Philharmonie spielten zwei Studentinnen der Musikhochschule „Carl Maria von Weber“ und insgesamt fünf Schülerinnen des Landesgymnasiums für Musik sowie des städtischen Heinrich-Schütz-Konservatoriums.

Zum dritten Mal sang der Kreuzchor am freitagabend sein Adventskonzert im Dynamo-Stadion. Rund 25.000 Besucher waren dieses Mal mit dabei - wir haben die Fotos vom Konzerthighlight.

Der Chor sang dort, wo normalerweise die treuesten Fans von Dynamo stehen: im K-Block. Das Programm bot eine bunte Mischung von Schuberts „Ave Maria“ über Klassiker wie „Stille Nacht“ bis hin zu poppigen Arrangements internationaler Weihnachtslieder wie „All I want for Christmas“ oder „Let it snow“. Bei einigen „Weihnachtshits“ wurde das Publikum auch zum Mitsingen aufgefordert. Besonders bei den Gastauftritten von Jocelyn B. Smith kam Stimmung auf dem Rasen auf. Besinnlicher hingegen wurde es bei Elisabeth Breuer, die das Publikum mit ihrer Sopranstimme ehrfürchtig zum Staunen brachte.

„Wenn man auf ein solches Ereignis so lange hin fiebert, sich beim Konzert zusammen mit der Band und den hervorragenden Solisten alles fügt und sich so eine Stimmung einstellt, dann ist das wunderbar“, sagte Kreuzkantor Roderich Kreile. „Wenn über 20.000 Menschen mit uns gemeinsam singen, dann ergibt das einen wunderbaren Klang und bei mir persönlich Gänsehaut“, schwärmte er. „Gemeinsames Singen verbindet die Menschen. Das war in diesen Momenten deutlich spürbar. Es war euphorisierend zu sehen wie die Menschen mitgegangen sind. Eigentlich sollte man das nicht vergleichen, aber in diesem Jahr war es fast noch besser als im letzten Jahr.“

Die vierte Auflage des Stadionkonzertes ist für den 20. Dezember 2018 geplant.

DNN/awo

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