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Lokales Spieleparadies am Altmarkt Dresden schließt seine Pforten
Dresden Lokales Spieleparadies am Altmarkt Dresden schließt seine Pforten
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19:18 20.02.2020
Das Spieleparadies Buntewelt am Altmarkt. Die Möblierung soll im März verkauft werden. Kindereinrichtungen erhalten Vorkaufsrecht. Quelle: privat
Dresden

Die „Buntewelt Spieleausstellung“ am Altmarkt 10 hat noch bis zum Ende der Winterferien am 23. Februar geöffnet. Täglich von 9 bis 19 Uhr können Eltern oder Großeltern mit ihren Kindern oder Enkeln gemeinsam kreativ spielen, erklärte Geschäftsführer Daniel Conrad. Zahlreiche Spielzeugstationen, Brettspiele, sowie Rennstrecken der Hersteller Siku, Carrera und Anki Overdrive stehen dafür zur Verfügung. Der Buntewelt Spielraum ist für Kinder von 1 bis etwa 7 Jahren geeignet. Für Schulkinder, Jugendliche und Erwachsene besteht noch bis Ende der Winterferien die Chance, das Legoneom-Bilderrätsel zu lösen.

Am 23. Februar endet das erste Buntewelt-Kapitel, das im Jahr 2016 begann, so der Geschäftsführer. Es werden noch mindestens ein oder zwei Jahre vergehen, bis ein vollständig neues Spielangebot entwickelt und erprobt sein soll, kündigte Conrad an. Der Prototyp der nächsten Version könne wieder in Dresden entstehen, falls sich dafür passende Spielräume auftun würden.

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Spielstationen werden vollkommen neu konzipiert

Künftig gehe es darum, die Bun­tewelt so zu bauen, dass sie an jedem beliebigen Ort in kürzester Zeit bereitgestellt werden kann. „Es ist weiterhin das Ziel, die kognitive Entwicklung und Entdeckerfreude von 1- bis 7-jährigen Kindern durch das gemeinsame kreative Spiel mit Eltern und Großeltern spielerisch zu fördern. Die einzelnen Spielstationen werden aber vollkommen neu konzipiert“, so der Geschäftsführer.

Alles nicht mehr benötigte Inventar, vor allem die bisherige Möblierung, soll im März am Altmarkt und online abverkauft werden. Ein Vorkaufsrecht erhalten Kindereinrichtungen, erklärte Conrad. „Anschließend werden wir die Vorreservierungen der Familien bearbeiten und dann alles nicht mehr benötigte frei abverkaufen.“

„Zeit für das nächste Level“

Wie viele Gäste in den vergangenen Jahren das Spieleparadies besucht haben, wollte Conrad nicht mitteilen. Die Erfahrungen mit Gästen aus aller Welt im Stadtzentrum seien aber außerordentlich hilfreich für die weitere Entwicklung gewesen.

„Selbst wenn bewährte Ideen ganz gut funktionieren und viele unserer langjährigen Besucher verständlicherweise traurig über das Ende sind – wir wissen nach vier Jahren in vielen Details, wie wir es zehnmal besser umsetzen können. Es fällt nicht leicht, die eigene gute Sache zu beenden, aber es ist Zeit für das nächste Level,“ so Conrad.

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Von Thomas Baumann-Hartwig

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