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Lokales 5G-Konferenz blickt in die vernetzte Zukunft
Dresden Lokales 5G-Konferenz blickt in die vernetzte Zukunft
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09:48 21.09.2018
Prof. Frank Fitzek (l.) und Prof. Gerhard Fettweis. Quelle: Norbert Ittermann (l.)/Heiko Weckbrodt (r.)
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Dresden

Wenn Asien, die USA und später Europa ab 2019/20 schrittweise den neuen Mobilfunk-Standard der fünften Generation (5G) einführen, erwarten viele Experten davon eine mittlere Revolution für den Automobilsektor, das Internet der Dinge, die Industrie 4.0, Künstliche Intelligenz (KI) und andere Schlüsselbranchen und -technologien. Denn autonom navigierende Autos, mobile Roboter und viele Dinge werden sich in naher Zukunft drahtlos vernetzen. Einige davon werden das sicher per WLAN, Bluetooth oder Zigbee tun, viele aber wahrscheinlich durch den 5G-Funk, der sehr reaktionsschnell, energieeffizient oder auch als schneller Datenschaufler eingesetzt werden kann. Sachsen gilt als einer der Schrittmacher dieser Entwicklung. Daher ist Dresden auch in der kommenden Woche Gastgeber für eine der wichtigsten internationalen 5G-Konferenzen.

„5G ermögliche „die tiefgreifende Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft“, betonte Rico Radeke, der Geschäftsführer der 5G Lab GmbH. Diese Unitochter gehört zu den lokalen Organisatoren des „3. IEEE 5G Summit“, gemeinsam mit dem 5G Lab Germany und mehreren Lehrstühlen der TU Dresden. Sie kooperieren dabei mit dem IEEE, dem weltgrößten Verband der Elektro- und Informationstechnik-Ingenieure.

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Über 500 deutsche und internationale Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft wollen am 25. September im Internationalen Kongresszentrum Dresden über die neuesten 5G-Entwicklungen diskutieren. Dazu gehören beispielsweise neue Geschäftsmodelle, die sich über die neuen, mit viel Computerkraft gespickten Kommunikations-Netze realisieren lassen. Andere Themen sind die Kombination von lichtgestützter und Mobilfunk-Datenübertragung. Auch wollen die Expertenerörtern, wie weit die Standardisierung und die technische Basis gediehen sind, um 5G bald auch in Deutschland freizuschalten. Die Dresdner Gastgeber um Prof. Frank Fitzek und Prof. Gerhard Fettweis von der TU stellen zudem neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine im sogenannten „Taktilen Internet“ vor – dahinter steht die Vorstellung, mit dem reaktionsschnellen 5G-Funk ein „erfühlbares Internet“ zu schaffen, in dem der Mensch intuitiv zum Beispiel Roboter und Exoskelette steuern kann.

Mehr Infos im Netz: 5gsummit.org/dresden/

Von Heiko Weckbrodt

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