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Lokales 45 Millionen Euro teuer: Start für Neubau der Hochschule für Technik und Wirtschaft
Dresden Lokales 45 Millionen Euro teuer: Start für Neubau der Hochschule für Technik und Wirtschaft
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15:29 25.05.2019
So soll das neue Lehr- und Laborgebäude aussehen. Quelle: Archiv/SIB
Dresden

Nicht kleckern, sondern klotzen: Mit Baggern und anderem schweren Ge­rät haben Bauleute in den vergangenen Tagen schon einmal jede Menge Platz geschaffen, auf dem früheren Parkplatz hinter der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) buchstäblich Ta­bula ra­sa ge­macht. In Kürze erfolgt dort der erste Spatenstich für ein neues, viele Millionen teures La­bor- und Lehrgebäude für die nach der TU zweitgrößte Hochschule in der sächsischen Landeshauptstadt.

Gebäude bekommt Krone

Bereits seit einigen Jahren laufen die Planungen für das ambitionierte Bauvorhaben. Der L-förmige Neubau mit einer Nutzfläche von mehr als 8200 Quadratmetern wird direkt ne­ben dem markanten Hochschulgebäude errichtet – und soll künftig den HTW-Campus hin zur Strehlener und zur Andreas-Schubert-Straße abgrenzen.

Das neue Gebäude hat vier Etagen und erhält darüber hinaus am zur Andreas-Schubert-Straße hingewandeten Flügel ei­ne zweigeschossige Krone. In ei­nem zweistufigen Architektenwettbewerb war zuvor ein Siegerentwurf gekürt worden. Der Neubau soll ei­nerseits als städtebaulicher Akzent ein selbstbewusstes Gegenüber zum Zentralgebäude bilden – und gilt zu­gleich als Pilotprojekt fürs nachhaltige Bauen im Hochschulbau in Sachsen.

Bei dem Wettbewerb hatte sich schließlich das Büro Rohdecan aus Dresden durchgesetzt. Am 31. Mai wollen nun Vertreter der Hochschule, des Freistaats und der Stadt mit dem ersten Spatenstich den offiziellen Startschuss für die Bauarbeiten ge­ben. Läuft alles nach Plan, könnte das neue Lehr- und Laborgebäude 2023 in Betrieb genommen werden.

35 Millionen Euro Fördermittel

In dem Neubau will die Hochschule zukünftig ein Baustofftechnikum mit Labors für Betontechnologie, die Geotechnik, den Verkehrs- und Wasserbau sowie Lehrkabinette, Büroarbeitsplätze, PC-Pools mit Ser­verräumen der Fakultät Informatik-Mathematik sowie Archivflächen unterbringen. Zudem soll auch der Werkstattbereich der Fakultät Gestaltung mit in das Gebäude einziehen. Der Bereich wird so ausgestattet, dass dieser den Erfordernissen einer integrierten und praxisnahen Designerausbildung genügt.

Bauleute haben längst erste Tatsachen geschaffen: In Kürze erfolgt der erste Spatenstich für das millionenschwere Vorhaben. Quelle: Sebastian Kositz

Die Erweiterung der Hochschule kostet etwa 45 Millionen Euro. Für die erweiterten und besseren Lehrbedingungen an der Hochschule für Technik und Wirtschaft greift der Freistaat tief in die Tasche – und stellt dazu als Fördersumme in den nächsten vier Jahren unterm Strich 35 Millionen Euro zur Verfügung.

HTW bietet 38 Studiengänge

Gegenwärtig lernen an der Hochschule et­wa 5000 Studenten. Angeboten werden 38 Studiengänge in den Bereichen Bauingenieurwesen, Elektrotechnik, Maschinenbau, In­for­matik, Wirtschaftswissenschaften, Landbau, Umwelt, Chemieingenieurwesen und Design. Das Studium lässt sich mit einem Bachelor, Master und Diplom abschließen. An der 1992 ge­gründeten Hochschule gelten Lehre und Forschung seit je­her als eng miteinander verbunden und sind zu­gleich stark praxisorientiert.

Von Sebastian Kositz

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