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Dresden Lokales So teuer ist der Traum vom Eigenheim in Dresden
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16:03 12.03.2019
Wer ein Eigenheim bauen will, muss für das Grundstück tief in die Tasche greifen. Quelle: dpa-Zentralbild
Dresden

Im Immobilienmarkt nichts Neues: Die Preise steigen und steigen. Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte der Landeshauptstadt Dresden hat jetzt die wesentlichen Eckwerte zu den Entwicklungen des Marktes im vergangenen Jahr vorgelegt, und diese sprechen eine eindeutige Sprache. Der Preis bei gebrauchten Eigentumswohnungen ist von 1620 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2017 auf 1750 Euro gestiegen, das entspricht einem Plus von acht Prozent. Neubauwohnungen kosten im Schnitt 3290 Euro statt 3090 Euro pro Quadratmeter und damit sieben Prozent mehr.

20 Prozent Anstieg bei Mehrfamilienhäusern

Ähnlich sieht es bei den Preisen für Mehrfamilienhäuser aus. Für sanierte Gründerzeitbauten wurden im vergangenen Jahr 1960 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche fällig. 2017 waren es noch 1620 Euro, das entspricht einem Anstieg von über 20 Prozent. Bei Mehrfamilienhäuser ab Baujahr 1992 lag der Durchschnittspreis bei 2480 Euro pro Quadratmeter und damit 19 Prozent über dem Vorjahresniveau.

Auch der Traum vom Einfamilienhaus lässt sich nur mit höheren Kosten erfüllen: Baugrundstücke kosteten im vergangenen Jahr im Schnitt 245 Euro pro Quadratmeter und damit 15 Prozent mehr als 2017. Grundstücke für den Bau von Eigentumswohnungen in mittlerer Lage verteuerten sich von durchschnittlich 415 Euro auf 515 Euro pro Quadratmeter und damit um 24 Prozent. Baugrundstücke für den Mietwohnungsbau in mittlerer Lage wurden für 475 Euro statt 420 Euro gehandelt, das ist ein Anstieg um 13 Prozent.

Preis für Doppelhaushälften nahezu stabil

Einfamilienhäuser ab Baujahr 1992 wurden für 3250 Euro pro Quadratmeter gehandelt, das sind 100 Euro billiger als 2017. Nach Angaben des Gutachterausschusses wurden 2017 aber häufiger neuere Objekte in besseren Lagen gehandelt, was den Preisunterschied relativiert. Der Preis für Doppelhaushälften ist mit 3000 Euro pro Quadratmeter nahezu stabil geblieben.

Der Ausschuss registrierte im vergangenen Jahr 5954 Erwerbsvorgänge für seine Kaufpreissammlung, das ist ein Rückgang von sieben Prozent im Vergleich zu 2017. 73 Prozent des Marktes betreffen Eigentumswohnungen und Teileigentum mit 4344 Erwerbsvorgängen, auch hier beträgt der Rückgang zum Vorjahr sieben Prozent. Die Zahl der verkauften Baugrundstücke ist von 459 auf 393 gesunken und damit um 14 Prozent. Die Verkaufszahl bebauter Grundstücke blieb mit 990 nahezu konstant.

435 Hektar Fläche wechselten 2018 die Besitzer

Betrug der Umsatz aller Geschäfte im Jahr 2017 rund 2,55 Milliarden Euro, so waren es im vergangenen Jahr 2,51 Milliarden Euro. Der größte Anteil entfiel mit 1,61 Milliarden Euro auf den Teilmarkt der bebauten Grundstücke. Mit Eigentumswohnungen und Teileigentum wurden 691 Millionen Euro umgesetzt. In beiden Segmenten bedeutet das einen Rückgang von vier Prozent. Um 24 Prozent ist dagegen der Geldumsatz bei den unbebauten Grundstücken auf 204 Millionen Euro gestiegen. 435 Hektar Fläche wechselten die Besitzer, 2017 waren es noch 386 Hektar.

Den ausführlichen Grundstücksmarktbericht legt der Ausschuss im Mai vor.

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